(Hrsg.)
Neuere Entwicklungen in der Geldtheorie und Währungspolitik
1995. Tab., Abb.; 145 S.
Erhältlich als
49,00 €
ISBN 978-3-428-08166-0
Wir verwenden Cookies, um die Nutzung aller Funktionen auf unserer Website zu ermöglichen. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite notwendig sind, sowie solche, die zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.
44,90 €
ISBN 978-3-428-48166-8
lieferbar innerhalb von 6–8 Werktagen
[Warum nicht sofort?]
 
Preis für Bibliotheken: 56,00 € [?]

Beschreibung

Geldtheorie und Währungspolitik unterliegen ständigen Veränderungen. Mit Bezug auf die Geldtheorie arbeitet dieser Band neuere Entwicklungen auf und konfrontiert sie mit "alten" Ansätzen. Im Bereich der Währungspolitik wird eine Zwischenbilanz zum Stand der Währungsintegration in Europa gezogen.

Die vier geldtheoretischen Beiträge bilden den Schwerpunkt des Bandes. Sie konzentrieren sich, quasi lehrbuchmäßig, auf die (vier) Eckpfeiler der Geldtheorie, indem neuere Ansätze zur Geldnachfrage, zum Geldangebot, zur Transmission monetärer Impulse und zu den geldpolitischen Wirkungen, hier insbesondere auf das Preisniveau, modelliert und empirisch getestet werden.

Ausgehend von den zahlreichen Unplausibilitäten der traditionellen Geldnachfrageschätzungen demonstrieren Manfred Willms und Volker Clausen anhand des Bufferstock-Ansatzes die Interaktionen zwischen Geldnachfrage und Geldangebot und die daraus resultierenden dynamischen Anpassungsprozesse. In einer Weiterentwicklung bisheriger Standardmodelle analysieren Ingrid Größl-Gschwendtner, Karl-Heinz Ketterer und Peter Stahlecker das Kreditangebotsverhalten der Banken und ihre Nachfrage nach refinanzierungsfähigen Aktiva, wobei als Determinanten die jeweilige Marktform, das Risikoverhalten der Banken und die Parameter der Zentralbank im Vordergrund stehen. Uwe Westphal und Stefan Kuhnert sowie Otmar Issing und Karl-Heinz Tödter widmen ihre Untersuchungen dem gleichen Thema, nämlich dem Zusammenhang zwischen Geld(mengen)politik und Preisentwicklung. Obwohl auf unterschiedlichen Ansätzen basierend - Strukturmodell im ersten, quantitätstheoretisches Konzept der Gleichgewichtspreise im zweiten Fall -, gelangen beide Beiträge zu einem weitgehenden Gleichklang in den Ergebnissen, nämlich zu einer validen Stabilität der deutschen M3-Nachfragefunktion (auch nach der deutschen Vereinigung) und des Zusammenhangs zwischen Geldmengen- und Preisniveauveränderungen.

Gegenstand der währungspolitischen Beiträge von Wim Duisenbe

Inhaltsübersicht

Inhalt: M. Willms / V. Clausen, Der Bufferstock-Ansatz der Geldnachfrage - I. Größl-Gschwendtner / K.-H. Ketterer mit einem Anhang von P. Stahlecker, Die Rolle des Bankverhaltens bei der Bestimmung des Angebotes an M3 - U. Westphal / S. Kuhnert, Geldpolitik und Preisentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland: eine disaggregierte Analyse - O. Issing / K.-H. Tödter, Geldmenge und Preise im vereinigten Deutschland - W. F. Duisenberg, Stage Two of Economic and Monetary Union - J. Stark, Perspektiven der Währungsintegration in Europa

Bücher aus denselben Fachgebieten

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer.