Mehr als Feind oder Freund: Überregionale Kommunikation im (süd)östlichen Europa von den Osmanen bis zum Kalten Krieg
2016. 6 (darunter 4 farbige) Abb.; 67 S.
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ISBN 978-3-428-15026-7
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ISBN 978-3-428-85026-6
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Beschreibung

Gesellschaftsgeschichte verstanden als (trans)regionale Kommunikationsgeschichte verspricht neue Zugänge zu West und Ost übergreifenden Zusammenhängen des Kalten Kriegs zu ermöglichen, wie in einem ersten Schritt gezeigt wird. Aber auch das Verständnis von Konfliktgeschichten der Frühneuzeit kann von Konstruktionen von Freund und Feind überschreitenden kommunikationstheoretischen Überlegungen gewinnen: Versteht man Polen-Litauen sowie das Osmanische Reich bzw. das »Osmanische Europa« als jeweils in sich überaus heterogene Kommunikationsregionen, so erscheinen Aspekte der Kommunikation zwischen diesen beiden Großregionen in einem anderen Licht. Zwischenregionen wie Siebenbürgen oder das Khanat der Krim können so überdies als Scharniere der Kommunikation ins Zentrum gerückt werden. Differenzkonstruktionen etwa auf diplomatischer Ebene erscheinen im ausgehenden 18. Jahrhundert als nur noch spielerische, beide Seiten übergreifende kulturelle Praxis. Eine »gemeinsame Welt« (Faroqhi) wurde gerade in Imperien überschreitenden Logiken der Kommunikation hergestellt.

Inhaltsübersicht

Zur Einführung

Kommunikation über Fronten hinweg: Futurologie im Kalten Krieg

Regionale Kommunikation in Polen-Litauen

… und im Osmanischen Europa

Transregionale Kommunikation: Polen-Litauen und Osmanisches Reich

Zwischenregionen in der Kommunikation: Von Siebenbürgen bis zur Krim

Überregionale Kommunikation um 1800

Literaturverzeichnis

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