Marktpreismanipulation und Marktpreisstabilisierung während der Emission von Wertpapieren
2012. 249 S.
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Beschreibung

Das Verbot der Marktmanipulation nach § 20a WpHG gehört zu den zentralen Normen des Kapitalmarktrechts, da die Funktion des Kapitalmarkts durch solche Manipulationen schwer beeinträchtigt werden kann. Das gilt zumal in der Phase vor Notierungsaufnahme, während der Manipulationen besonders leicht möglich und besonders schädlich sind.

Die Schwierigkeit bei der praktischen Anwendung des Verbots liegt in der tatbestandlichen Erfassung und damit zugleich in der rechtssicheren Abgrenzung des verbotenen Handelns vom erlaubten. Carsten Heimann untersucht für den Zeitraum vor Notierungsaufnahme die für diese Phase typischen Verhaltensweisen auf ihre Vereinbarkeit mit dem Verbot. Bei der Marktpreisstabilisierung geht es um die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen der Preis des zu emittierenden Wertpapiers stabilisiert werden darf. Nach der Notierungsaufnahme ist eine solche Kursstabilisierung seit jeher anerkannt. Für die Phase vor der Notierungsaufnahme wird zwar überwiegend angenommen, dass während dieser Zeit Stabilisierungsmaßnahmen unzulässig sind, dieses Ergebnis erfährt aber zumeist keine eingehende Begründung. Diese liefert der Autor, wobei er insbesondere zeigt, dass es keine hinreichende ökonomische Rechtfertigung für Stabilisierungsmaßnahmen vor Notierungsaufnahme gibt. Letztlich widmet sich Heimann den Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen § 20a WpHG. Er zeigt die straf- und ordnungswidrigkeitsrechtlichen Folgen sowie die zivilrechtlichen Haftungsfolgen auf.

Inhaltsübersicht

§ 1 Einleitung

§ 2 Das Verbot der Marktpreismanipulation nach § 20a WpHG

Anwendungsbereich – Informationsgestützte Manipulationen, § 20a Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG – Handelsgestützte Manipulationen, § 20a Abs. 1 S. 1 Nr. 2 WpHG – Sonstige Täuschungshandlungen, § 20a Abs. 1 S. 1 Nr. 3 WpHG – Subjektiver Tatbestand

§ 3 Marktpreisstabilisierung

Begriffsbestimmung – Zulässige Stabilisierungsmaßnahmen nach VO 2273/2003/EG – Zulässige Stabilisierungsmaßnahmen nach § 20a Abs. 2 WpHG

§ 4 Die Folgen einer unzulässigen Einflussnahme auf die Preisbildung

Straf- und ordnungswidrigkeitsrechtliche Folgen – Zivilrechtliche Haftungsfolgen – De lege ferenda: Ausdehnung der Haftung?

§ 5 Schlussbetrachtung

Literatur- und Sachwortverzeichnis

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