Manipulative Handelspraktiken gem. Art. 12 MAR
2020. 21 Tab., 2 Abb.; 208 S.
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ISBN 978-3-428-15886-7
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Beschreibung

Die Untersuchung widmet sich der Frage, wie sich manipulative Geschäfte und Aufträge von rechtmäßigen Handelspraktiken abgrenzen lassen. Eine Auslegung der Marktmissbrauchsverordnung (MAR) und insbesondere des Grundtatbestands der handelsgestützten Marktmanipulation nach Art. 12 Abs. 1 lit. a MAR veranschaulicht hierbei, dass der neue Marktmanipulationsbegriff der MAR offen gefasst wird und sich nur bedingt durch die Indikatoren im Anhang der MAR oder durch die Beispielspraktiken in der delegierten Verordnung (EU) 2016/522 eingrenzen lässt. Deshalb ist der Anwendungsbereich des Marktmanipulationsverbots für wohlfahrtsfördernde Geschäfte teleologisch zu reduzieren. Einen Schwerpunkt der Untersuchung bildet dabei die Frage, wie sich wohlfahrtsfördernde Handelspraktiken identifizieren lassen. Hierfür werden die Auswirkungen von Geschäften und Aufträgen auf die Liquidität, Volatilität und Markttransparenz analysiert.

Inhaltsübersicht

§ 1 Einführung

Begriff der Marktmanipulation – Gegenstand und Gang der Untersuchung

§ 2 Kurse am Kapitalmarkt

Kursfunktionen – Kursbildung am Kapitalmarkt

§ 3 Marktmanipulation gem. Art. 15, 12 MAR

Das Verbot der Marktmanipulation gem. Art. 15 MAR – Tiefenanalyse der Marktmanipulation gem. Art. 12 Abs. 1 lit. a MAR – Teleologische Reduktion des Art. 12 Abs. 1 lit. a MAR

§ 4 Manipulative und rechtmäßige Handelspraktiken

Manipulative Handelspraktiken – Rechtmäßige Handelspraktiken

§ 5 Zusammenfassung der Ergebnisse

Literatur- und Stichwortverzeichnis

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