Märkte für Risikokapital im Spannungsfeld von Organisationsfreiheit und Staatsaufsicht
1996. 9 Tab.; LV, 302 S.
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Beschreibung

Die Börsenmärkte als Märkte für Risikokapital sind in der Bundesrepublik Deutschland erheblichen Regulierungen unterworfen. Die Regulierungen sollen insbesondere die Anleger schützen und die Funktionsfähigkeit der Märkte sichern. Angesichts der geringen Eigenkapitalquoten mittelständischer Unternehmen hätte man sich längst intensiver mit der Frage beschäftigen sollen, ob die institutionelle Ausgestaltung der Märkte für Risikokapital ein Grund dafür ist, daß diese Märkte ihre Kapitalbeschaffungsfunktion nur unzureichend erfüllen. Anders ausgestaltete Regulierungen können zu höherer Effizienz führen, wie der Blick auf die USA zeigt.

Auch wenn die Diskussion um die Reform der Börsenmärkte durch die Umsetzung des Zweiten Finanzmarktförderungsgesetzes einen vorläufigen Abschluß gefunden hat, bedürfen die Regulierungen der Börsenmärkte wissenschaftlicher Auseinandersetzung. Es wird hier gezeigt, daß die bestehenden Regulierungen weder aus ökonomischen noch aus rechtlichen Gründen gerechtfertigt sind. Zu einer effizienten institutionellen Ausgestaltung der Börsenmärkte trägt vielmehr ein Organisationswettbewerb der Börsen bei. Es werden nicht nur gewichtige Argumente für eine Deregulierung der Börsenmärkte unter Wahrung des Anlegerschutzes vorgebracht, sondern auch konkrete Deregulierungsvorschläge erarbeitet. Die Vorschläge sehen insbesondere ein Modell vor, das mittelständischen Unternehmen auf der Grundlage des geltenden Börsenrechtes die Risikokapitalbeschaffung über die Börsen ermöglicht.

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