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Literaturwissenschaftliches Jahrbuch

46. Band (2005)

2005. 475 S.
Erhältlich als
76,00 €
ISBN 978-3-428-11881-6
sofort lieferbar
68,90 €
ISBN 978-3-428-51881-4
sofort lieferbar
Preis für Bibliotheken: 88,00 € [?]

Beschreibung

Das Literaturwissenschaftliche Jahrbuch wurde 1926 von Günther Müller gegründet. Beabsichtigt war, in dieser Publikation regelmäßig einen Überblick über neue Forschungsvorhaben und -ergebnisse zu bieten. Darüber hinaus enthielt das Jahrbuch auch Primärliteratur. 1939 verboten die Nationalsozialisten das Periodikum. Im Jahre 1960 wurde unter der Ägide des Germanisten Hermann Kunisch eine Neue Folge begründet, die inzwischen auf nunmehr 46 Bände gediehen ist. In der fächerübergreifenden Zeitschrift werden Beiträge zur Germanistik, Anglistik/Amerikanistik und Romanistik auf Deutsch und in den zu den Fächern gehörenden Sprachen publiziert. Außerdem enthält sie einen umfangreichen Besprechungsteil.

Das Literaturwissenschaftliche Jahrbuch ist auf keine Methode festgelegt. Die Herausgeber streben an, auch Beiträge junger Nachwuchswissenschaftler aufzunehmen. Zu den Besonderheiten gehört darüber hinaus, bislang unveröffentlichte literarische Texte zu publizieren.

Inhaltsübersicht

Inhalt: W. Hoffmann, Treubrüchige und Verräter in der mittelhochdeutschen Heldendichtung - B. Schirok, Die Inszenierung von Munsalvaesche: Parzivals erster Besuch auf der Gralburg - T. Leuker, Tempus recreationis: Das Erholungsbedürfnis des Menschen als Argument zur Rechtfertigung unterhaltsamer Texte und Gespräche der italienischen und französischen Literatur (1300-1550) - T. Haye, Einmal Rom und zurück. Über antikuriale Dialoge und die Renaissance der Komödie im 15. Jahrhundert - J. von Stackelberg, Voltaire und D'Alembert. Zur Geschichte einer Aufklärerfreundschaft - W. Herget, "All words are created equal": Über amerikanische Versuche, sich von den "höfischen Musen" freizuschreiben - E.-M. Orth, Spracherfindung und Orientalisierung in der spätviktorianischen Science Fiction: Edward Bulwer-Lyttons "The Coming Race" und Percy Gregs "Across the Zodiac" - S. Welz, Von Wölfen und Hunden. Wilderness und Civilization in der viktorianischen und der modernistischen Erzählliteratur - B. Beßlich, Musikalischer Untergang des Abendlandes. Zur Intermedialität des Oratoriums Apocalipsis cum figuris in Thomas Manns Roman "Doktor Faustus" - V. Piccolo, Die ästhetische Funktionalisierung christologischer Motive in "Das Glasperlenspiel" von Hermann Hesse - I. Klaiber, Erzählte Exilerfahrung. Hans Sahls "Die Wenigen und die Vielen" - G. R. Kaiser, Symbolische Konstruktion des Deutschen. Albert Camus' "Lettres à un ami allemand" - S. L. Brandt, Polysemantik und Entropie. Zur Ästhetik der Ambiguität bei Henry James und Thomas Pynchon - F.-W. Neumann, "The artifice of fiction can be taken for granted". Pragmatische Epistemologie und Moral in Ian McEwans historischem Roman "Atonement" - J. Zimmermann, Multikulturalismus und die zeitgenössische kanadische und amerikanische Erzählliteratur. Ein Vergleich - Buchbesprechungen

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