Leitungsautonomie und Fremdeinfluss

Zulässigkeit und Grenzen vertraglicher Einflussnahmemöglichkeiten auf Leitungsentscheidungen des Vorstands einer Aktiengesellschaft

2014. 200 S.
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ISBN 978-3-428-14125-8
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Beschreibung

Die Leitungsmacht des Vorstands bildet einen der Grundpfeiler der Kompetenzordnung in der Aktiengesellschaft. In den vergangenen Jahren haben sich in Form so genannter business combination agreements und Investorenvereinbarungen Vertragsgestaltungen etabliert, in denen die Gesellschaft mit Dritten Absprachen über die Geschäftsführung und Leitung der Gesellschaft trifft. Derartige Absprachen geraten mit der Vorgabe in Konflikt, dass der Vorstand die Aktiengesellschaft unter eigener Verantwortung zu leiten hat. Aufbauend auf dem Verbandszweck der Aktiengesellschaft entwickelt der Autor Leitlinien für Zulässigkeit und Reichweite entsprechender vertraglicher Einwirkungsrechte auf die Leitungsmacht des Vorstands. Zudem wird die konzernrechtliche Dimension entsprechender Vereinbarungen untersucht und eine Einbettung in die Organisations- und Haftungsverfassung der Aktiengesellschaft vorgenommen.

Inhaltsübersicht

1. Einleitung

Problemaufriss – Gang der Untersuchung

2. Tatsächliche und rechtliche Bestandsaufnahme

Rechtliche Gestaltungsformen – Gegenstand und Reichweite der Vereinbarungen

3. Grundlagen

Leitungsverfassung der Aktiengesellschaft – Leitungsbegriff des Aktiengesetzes

4. Rechtliche Rahmenbedingungen für die Gestattung von Fremdeinfluss im Rahmen der Unternehmensleitung

Zulässigkeit und Grenzen vertraglicher Einflussnahmemöglichkeiten Dritter – Verhältnis zum Konzernrecht – Begründung vertraglicher Einflussnahmemöglichkeiten – Wirksamkeit vertraglicher Einflussnahmemöglichkeiten – Haftung für nachteilige Einflussnahmen auf vertraglicher Basis

5. Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse

Literaturverzeichnis

Stichwortverzeichnis

Pressestimmen

»Fazit: Herwig hat sich eines Themas angenommen, das sich einerseits durch große praktische Bedeutung und andererseits durch fundamentale (rechts-)wissenschaftliche Relevanz auszeichnet. Dass es sich dabei um beste Voraussetzungen für eine ertragreiche Dissertation handelt, führt uns die vorliegende Arbeit in herausragender Weise vor Augen.« Prof. Dr. Jan Lieder, in: Zeitschrift für das gesamte Handels- und Wirtschaftsrecht, 4/2016

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