Legitimation gegenüber Kreditinstituten

Eine Untersuchung über die rechtliche Bedeutung der Verwendung von Legitimationsmedien

2005. 259 S.
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69,80 €
ISBN 978-3-428-11734-5
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Beschreibung

Immer wieder berichten die Medien über Möglichkeiten des Missbrauchs des Geldautomatensystems und des Internetbanking. Wie groß aber ist die Gefahr wirklich? Auf welche Art und Weise verschaffen sich Kreditinstitute Sicherheit darüber, dass der berechtigte Kunde die Erklärung am Geldautomaten oder über das Internet abgegeben hat?

Die Antwort sind "höchstpersönliche" Medien wie PIN, PIN und TAN und elektronische Unterschrift, deren Verwendung mit dem Kunden vereinbart wird. Der Einsatz dieser Legitimationsmedien wirft zahlreiche rechtliche Fragen auf, etwa die Frage nach der Zurechenbarkeit der Erklärung zum offiziellen Inhaber des Mediums oder nach ihrer Beweiswirkung. Daniela Singhof stellt den Sicherheitsstandard der verschiedenen Legitimationsmedien dar, widmet sich den rechtlichen Konsequenzen ihrer Verwendung und betrachtet auch biometrische Identifikationsmedien, denen möglicherweise in Zukunft eine große Bedeutung zukommen wird.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: Einleitung - I. Teil: Bedeutung und Methoden der Legitimationsprüfung: 1. Begriff und Bedeutung der Legitimationsprüfung: Begriff - Bedeutung der Legitimationsprüfung im Zivilrecht - Bedeutung der Legitimationsprüfung im Geschäftsverkehr der Kreditinstitute - 2. Methoden der Legitimationsprüfung: Legitimation: durch Unterschrift / durch Besitz einer ec-Karte bzw. durch ec-Karte und PIN / durch PIN und TAN / durch elektronische Unterschrift / durch biometrische Verfahren - II. Teil: Die zivilrechtliche Behandlung missbräuchlich unter Verwendung fremder Legitimationsmedien abgegebener Erklärungen: 1. Zurechnung der Erklärung: Zurechnung über das Recht der Stellvertretung - Rechtsscheinshaftung - Zurechnung der Erklärung über einen neuen Anwendungsfall der Rechtsscheinshaftung - Zurechnung nach dem Rechtsgedanken des § 120 BGB - Ergebnis - 2. Schadensersatzansprüche des Kreditinstituts: ec-Karte und PIN - PIN und TAN und elektronische Unterschrift - Biometrische Legitimationsverfahren - 3. Beweislast und Beweisführung: Unterschrift - PIN und ec-Karte - PIN und TAN - Elektronische Unterschrift - Biometrische Identifikationsverfahren - Gesamtergebnis zur Beweiswirkung von Legitimationsmedien - 4. Abbedingung der gesetzlichen Ausgangslage in AGB: Vereinbarkeit einer Haftungsklausel mit dem AGBG - Zurechnungsklausel - Beweislastregel - Ergebnis - 5. Reformvorschläge: Das UNCITRAL-Modellgesetz über den internationalen Überweisungsverkehr - Eigener Vorschlag für eine Zurechnungsregel - III. Teil: Gesetzliche Verpflichtung der Kreditinstitute zur Legitimationsprüfung: Gesetzgeberisches Ziel des § 154 AO und der §§ 2 Abs. 1 und Abs. 2, 1. Abs. 5 GwG - Die zu identifizierende Person - Anforderungen an die Legitimationsprüfung - Legitimationsprüfung durch Dritte - Identifizierung anhand der elektronischen Signatur - Zusammenfassung der Ergebnisse - Literaturverzeichnis, Sachwortverzeichnis

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