Landstände und Landschaftsverordnung unter Maximilian I. von Bayern (1598 - 1651)
2005. Tab.; 262 S.
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ISBN 978-3-428-11643-0
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Beschreibung

Die Verfasserin untersucht das Verhältnis zwischen dem bayerischen Landesfürsten Maximilian I. und den Landständen sowie den Beitrag der Landstände zum Aufbau des frühneuzeitlichen Steuerstaates. Einen Schwerpunkt der Untersuchung bildet die Frage, inwieweit die Mitbestimmungsrechte der Landstände vor allem in Steuerangelegenheiten von Maximilian I. respektiert wurden. Aufgearbeitet werden hierfür die Landtagsverhandlungen, in denen Maximilian I. sich die Zustimmung der Landstände zu Steuererhebungen holte, sowie die von den Landständen selbständig betriebene Steuereinnahme und -verwaltung.

Maximilian I. war durch seine fähige Finanzpolitik und seine Entscheidungen während des Dreißigjährigen Krieges ein dominanter Landesherr. Dennoch wurden die Landstände unter Maximilian nicht völlig entmachtet. Das Mitbestimmungsrecht in Steuerangelegenheiten, die Privilegien der Steuererhebung und -verwaltung blieben erhalten, sodass die Landstände zur Durchsetzung des Steuerstaates in Bayern einen großen Beitrag leisten konnten.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: I. Einleitung - II. Landstände: A. Regierungsziele und Regierungsstil Maximilians I. - B. Die Landtage von 1605 und 1612: Die Verhandlungen - Die Gravamina - Ergebnisse der Landtage - Exkurs: Die Mitarbeit am Landrecht - Der Große Ausschuss: Funktion und Aufgabe. Zusammensetzung und Wahl. Ablauf der Ausschusssitzungen. Legitimation - III. Die Landschaftsverwaltung und Landschaftsverordnung: A. Die Landschaftsverwaltung: Der Landschaftskanzler - Weitere Ämter der Landschaftsverwaltung - B. Die Landschaftsverordnung als Verwaltungsorgan: Zusammensetzung der Landschaftsverordnung - Funktion und Aufgaben - C. Die Landschaftsverordnung als fürstlicher Verhandlungspartner: Die Bedeutung der Postulatshandlungen - Die Postulatshandlungen 1619-1651 - D. Die Landschaftsverordnung und die Organisation der Einnahme und Verwaltung von Steuern und Aufschlägen: Steuereinbringung und Rechnungslegung: Landstände und Steuern. Organisation der Steuereinnahme. Die Steuereinnehmer der Stände (Standsteuerer). Missstände bei der Steuereinnahme. Die Steuerinstruktion von 1612. Die Steuerinstruktion auf dem Prüfstand der Realität. Die Verwaltung der Steuergelder. Rechnungen - Exkurs: Schuldenübernahme der Landschaft - Der Aufschlag - Konflikte mit dem Fürsten um Offenlegung der landschaftlichen Finanzen und Besoldung der landschaftlichen Beamten - IV. Schlussbemerkung - V. Verzeichnis der Landschaftsverordneten bis 1619 - Anhänge 1-5 - Quellen- und Literaturverzeichnis - Personen- und Sachverzeichnis

Pressestimmen

»Die Verfasserin hat eine Lücke bei der Erforschung der Ständegeschichte in Bayern geschlossen.« Immo Eberl, in: Genealogie – Deutsche Zeitschrift für Familienkunde, 3/2010

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