Kulturrecht

Urheberrecht und Kulturgüterschutz im kommunikationstheoretischen Kontext

2022. 289 S.
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ISBN 978-3-428-18457-6
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ISBN 978-3-428-58457-4
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Preis für Bibliotheken: 104,00 € [?]

Beschreibung

Die Novellierung des Kulturschutzgesetzes im Jahre 2016 sorgte für einen Aufschrei unter deutschen Kunstsammlern und Galeristen und warf dabei ein Schlaglicht auf ein Rechtsgebiet, das sonst nur selten in den Feuilletons der deutschen Tageszeitungen diskutiert wird. Insbesondere die Reform des Abwanderungsschutzes löste eine hitzige Debatte über Enteignung und kulturpolitisches Interesse des Staates aus.

Die Untersuchung befasst sich mit einem bisher weniger beleuchten Aspekt dieses Spannungsfeldes: der Überschneidung zwischen Urheberrecht und Kulturgüterschutz. Hierbei wird der Versuch unternommen, entlang der Grenzen des Allgemeininteresses an kulturellen Artefakten und den Privatinteressen von deren Urhebern ein übergeordnetes Kulturrecht zu definieren und dessen Antinomien auszuloten. Die bisherige Debatte um die eigentumsfreiheitliche Dimension des Kulturgüterschutzes soll dabei um eine kunstfreiheitliche Diskussion erweitert werden.

Inhaltsübersicht

Einleitung
Anlass und Ziel der Untersuchung – Forschungsstand – Untersuchungsgegenstand – Gang der Untersuchung
1. Begriffsbestimmung
Kulturbegriff – Kunstbegriff – Ergebnis
2. Normativer Rahmen
Urheberrecht – Kulturgüterschutz – Ergebnis
3. Kulturrechtliches Normensystem
Kulturelle Kommunikationsrechte – Grenzen der kulturrechtlichen Teilgebiete – Ergebnis
4. Konfliktbereiche und Lösungsansätze
Prüfungsmaßstab – Kollision von Kulturgüterschutz und Urheberrecht im Lichte des Eigentumsschutzes – Kollision von Kulturgüterschutz und Urheberrecht im Lichte der Kunstfreiheit – Kollision von Kulturgüterschutz und Urheberrecht im Lichte des Persönlichkeitsrechtsschutzes
Ergebnis
Literatur- und Sachverzeichnis

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