Kooperatives Verhalten in temporären Systemen

Eine empirische Analyse von Spielfilmprojekten in ihrem systemischen und dynamischen Kontext

2001. Tab., Abb.; 285 S.
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ISBN 978-3-428-10124-5
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ISBN 978-3-428-50124-3
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ISBN 978-3-428-80124-4
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Beschreibung

In der Empirie zeichnet sich ein Trend zu häufigerem Wechsel der Arbeitgeber und Projektarbeit ab. Gleichzeitig wird in der Literatur die Überlegenheit von Strategischen, Dynamischen oder Virtuellen Netzwerken postuliert. Endpunkt ist eine Welt, die nur aus Projekten besteht. Im Bedarfsfall werden die jeweils notwendigen selbständigen Spezialisten zeitlich befristet zusammengestellt. Unverändert ist ein kooperatives Verhalten der Beteiligten Voraussetzung für den Projekterfolg. Gerade dies scheint im Kontext einer zeitlich begrenzten Vergangenheit und Zukunft zwischen den Beteiligten jedoch fraglich.

Im Bereich der Spielfilmproduktion ist die "Welt von morgen" bereits seit langem realisiert. Aufbauend auf eine detaillierte Analyse des Kontextes, in dem Spielfilme produziert werden, wird das kooperative Verhalten der Filmschaffenden untersucht. Basis sind Agency- und verhaltenstheoretische Ansätze. Empirische Fundierung liefert eine standardisierte schriftliche Befragung von 62 Produzenten und Produktionsleitern. Im Ergebnis können neben der Relevanz der verschiedenen Kooperationsmechanismen die besonderen Merkmale des Spielfilmbereichs genannt werden, die für die erfolgreiche Realisierung einer Welt notwendig sind, in der nur in temporären Systemen produziert wird.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: A. Problemstellung, Vorgehensweise und empirische Basis der Untersuchung: Produktion im Rahmen temporärer Systeme als Produktionskonzept der Zukunft - Problemstellung und Ziele der Untersuchung - Aufbau und Vorgehensweise der Untersuchung - Kennzeichnung der empirischen Erhebung - B. Kennzeichnung von Spielfilmprojekten als temporäre Systeme und Begründung der Koexistenz mit wiederholten Beziehungen: Einzelne Spielfilmprojekte als temporäre soziale Systeme - Wiederholte Beziehungen zwischen den Filmschaffenden in projektübergreifender Betrachtung - Detailanalyse der aufgaben- und personenbezogenen Merkmale der Spielfilmproduktion im Kontext temporärer Systeme und Transaktionspartner-Pools - Begründung der Koexistenz von temporären Systemen und wiederholter Zusammenarbeit - C. Kooperationsprobleme in Spielfilmprojekten und alternative Kooperationsmechanismen: Kooperationsrisiko für den Produzenten im Spielfilmprojekt - Ausmaß verschiedener Schwierigkeiten im Verlauf von Spielfilmprojekten - Alternative Mechanismen zur Sicherung eines kooperativen Verhaltens - D. Kooperatives Verhalten infolge von Zielübereinstimmung in Spielfilmprojekten: Zielübereinstimmung und Einfluß auf kooperatives Verhalten in Spielfilmprojekten - Erklärung der Zielübereinstimmung in Spielfilmprojekten über Selektions- und Sozialisationsprozesse - E. Leistungskontrollbasierte Anreize zu einem kooperativen Verhalten in Spielfilmprojekten: Funktionsweise, Arten und Voraussetzungen leistungskontrollbasierter Kooperationsmaßnahmen - Beurteilbarkeit von Leistungen der Beteiligten in Spielfilmprojekten - Anreize zu einem kooperativen Verhalten durch Konsequenzen im aktuellen Spielfilmprojekt - Anreize zu einem kooperativen Verhalten durch zukünftige Beschäftigungskonsequenzen im Spielfilmbereich - F. Vergleich von Kooperationsmaßnahmen und Bedeutung spezifischer Merkmale des Spielfilmbereichs: Vergleich der Gründe für ein kooperatives Verhalten in Spielfilmprojekten - Bedeutung

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