Kirche, Politik und Recht

Ausgewählte Abhandlungen und Vorträge

2013. IV, 239 S.
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ISBN 978-3-428-14190-6
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ISBN 978-3-428-54190-4
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ISBN 978-3-428-84190-5
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Preis für Bibliotheken: 114,00 € [?]

Beschreibung

Herbert Schambeck behandelt aktualitätsbezogen den staatsrechtlichen und philosophischen Gehalt der katholischen Soziallehre, besonders auch der letzten Pontifikate.

Die Möglichkeiten des Rechts, die Aufgaben des Apostolats und die Verantwortung des Christen in der Politik werden einleitend betont. Hernach wird konkret auf Aussagen der katholischen Soziallehre über das Verfassungsrecht, die Menschenrechte, die Demokratie, die Solidarität der Generationen sowie die Bedeutung von Ehe und Familie für Staat und Gesellschaft Bezug genommen.

Eigene Abschnitte sind aus christlicher Sicht der neuen Ordnung des integrierten Europa sowie abschließend der Friedenssicherung und der Verantwortung der Gläubigen für eine globale Humanität gewidmet.

Inhaltsübersicht

I.

1. Die Verantwortung des Christen in der Politik
2. Laienapostolat in der Kirche und Verantwortung in der Politik
3. Die Verantwortung des Rechts und die Aufgaben des Apostolats
4. Gott und das Verfassungsrecht
5. Recht und Religion als Frage der Rechtsontologie und Problem der Rechtsethik
6. Die Menschenrechte in der Lehre der katholischen Kirche
7. Die Religionsfreiheit und der Pluralismus unserer Zeit

II.

8. Zum staatsrechtlichen Gehalt der Enzyklika »Centesimus annus« Papst Johannes Paul II.
9. Zur Lehre Papst Johannes Paul II. von der Demokratie

III.

10. Glaube, Staat und Demokratie. Ein Beitrag zur Auseinandersetzung von Josef Kardinal Ratzinger mit Hans Kelsen
11. Glaube und Politik
12. Die Möglichkeiten der Demokratie und die Diktatur des Relativismus. Ein Beitrag zur Zeitverantwortung in der Lehre Papst Benedikt XVI.
13. Nächstenliebe und Gerechtigkeit als Gebote des Glaubens sowie des Rechtes. Gedanken zur Enzyklika von Papst Benedikt XVI. »Deus caritas est«

IV.

14. Katholische Soziallehre und Solidarität der Generationen
15. Die Verantwortung des Politikers für die Verteidigung der Rechte der Familie
16. Zur Bedeutung von Ehe und Familie für Gesellschaft und Staat (Ein österreichischer Beitrag)

V.

17. Die christlichen Wurzeln in der europäischen Verfassungsidee
18. Edith Stein und die neue Ordnung des integrierten Europa

VI.

19. Die Gläubigen vereint im Aufbau des Friedens
20. Friede und Menschlichkeit
21. Anerkennung weltweiter Verantwortung für eine globale Humanität

Schriften zu Kirche und Recht von Herbert Schambeck

Pressestimmen

»Juristen, Theologen, Philosophen und Sozialwissenschaftler, die sich um den Dialog zwischen Kirche, Gesellschaft, Politik und Recht bemühen, wird diese Aufsatzsammlung einen sehr nützlichen Dienst leisten. Man kann dem Autor herzlich zu diesem gelungenen Buch gratulieren.« Friedrich Schleinzer, in: Die Neue Ordnung, 69. Jg., 4/2015

»Schambeck gelang in dieser Studie das, was auf den ersten Blick als ganz unmöglich erscheint: nämlich gemeinsame Züge im Denken über die Auffassung von Staat und Recht des strikten Wertrelativisten, Rechtspositivisten und Agnostikers Hans Kelsen auf der einen Seite und des damaligen Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre, Verteidigers der christlichen Werte und tief gläubigen Katholiken Ratzinger zu finden und zu belegen.« Petr Kreuz, in: Časopis pro právní vědu a praxi, 3-4/2015

»Rechtsanwendern und Rechtsgestaltern in Kirche und Politik wie auch in Justiz und Verwaltung [sei] dieser bereichernde Sammelband als wertvolle Hilfe empfohlen, um sich anhand der Abhandlungen und Vorträge Schambecks der eigenen Verantwortung im Staate und den Inhalten der katholischen Soziallehre bewusst zu werden [...].« Dr. Thomas Schulteis, in: Kirche und Recht, 1/2014

»Die Verantwortung der Christen für das heute global zu denkende Gemeinwohl und somit auch in der Politik wird [...] wachsen. Die intellektuellen Herausforderungen im gesellschaftlichen Diskurs allerdings auch. Und genau dazu liefert das vorliegende Werk – eine Aufsatz- und Redensammlung von bleibendem Wert – eine profunde Verstehens- und Argumentationshilfe.« Stephan Baier, in: Die Tagespost, Nr. 157/158, 31.12.2013

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