Informationsfreiheit ›trotz‹ Netzwerkdurchsetzungsgesetz?

Eine verfassungsrechtliche Betrachtung anhand der Compliance-Vorschriften

2021. 1 Tab.; 298 S.
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ISBN 978-3-428-18448-4
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ISBN 978-3-428-58448-2
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Preis für Bibliotheken: 104,00 € [?]

Beschreibung

Das NetzDG erfuhr bereits während des Gesetzgebungsverfahrens erhebliche verfassungsrechtliche Kritik aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Die Arbeit widmet sich dieser Thematik, wobei sie den Fokus auf die Frage der Ausgestaltung der Compliance-Regelungen im Einklang mit der Informationsfreiheit legt. Hierfür wird eingangs die Bedeutung dieser kurz nachgezeichnet. Anschließend werden die Compliance-Regelungen des NetzDG de lege lata vor diesem Hintergrund beurteilt, wobei die Autorin eine Verfassungswidrigkeit der Ausgestaltung erkennt. Den Erkenntnissen folgend werden de lege ferenda verschiedene Novellierungsansätze diskutiert, wobei auch rechtsvergleichende Aspekte einbezogen werden. Aufgrund der verfassungsrechtlichen Anforderungen sowie der bestehenden Regelungsstruktur erfolgt eine Empfehlung zur Umsetzung nur ausgewählter Novellierungsvorschläge. Die Arbeit schließt mit einem konkreten Formulierungsvorschlag zur Änderung des NetzDG.

Inhaltsübersicht

1. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz
Gesetzgebungsverfahren – Zweck des Gesetzes – Ergebnis
2. Die Durchsetzung des Rechts in sozialen Netzwerken
Rechtliche Verantwortlichkeit der Anbieter – Beurteilungsschwierigkeiten – Implikationen des NetzDG – Ergebnis
3. Das Grundrecht auf Informationsfreiheit aus Art. 5 Abs. 1 GG – de lege lata gewährleistet?
Einleitende Anmerkungen – Schutzbereich – Eingriff – Rechtfertigung – Ergebnis
4. Die Compliance-Vorschriften de lege ferenda
Ansätze für eine Novellierung – Notwendigkeit der Compliance-Vorschriften
5. Schlussbetrachtung
Anhang I: Das Gesetz de lege ferenda – ein Vorschlag – Anhang II: Annex
Literatur-, Link- und Sachverzeichnis

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