Hochschulreformen

Eine unendliche Geschichte seit den 1950er Jahren

2018. 381 S.
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79,90 €
ISBN 978-3-428-15424-1
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ISBN 978-3-428-55424-9
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Preis für Bibliotheken: 92,00 € [?]

Beschreibung

Die Debatte um eine Reform der Universitäten begann schon bald nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Ende der 1960er wurde Hochschulpolitik ein zentrales Thema der Politik. Seither wird an den Hochschulen reformiert, die Reform korrigiert, diese erneut novelliert usw. Die Hochschulen und ihre Mitglieder sind permanent Änderungen, politischen Modeerscheinungen, parteigefärbten Eintagsfliegen und damit ständig wechselnden Vorgaben unterworfen. Das kann nicht verwundern, wenn man bedenkt, wer alles Interesse am tertiären Bildungsbereich hat und dies auch lautstark kundtut. Damit werden unterschiedliche Vorstellungen und Forderungen an den Gesetzgeber gestellt und die Hochschulen zentrifugalen Kräften ausgesetzt. Ein Manko bei Novellierungen ist oft, dass nur ein gesondertes Problem gelöst wird, ohne dass Folgen und Nebenwirkungen in verschiedenen Bereichen bedacht werden. Solche Zusammenhänge verdeutlicht die vorliegende Darstellung und ist damit für die Beurteilung aktueller Gegebenheiten ein unverzichtbares Hilfsmittel.

Inhaltsübersicht

A. Zur Entwicklung des Hochschulwesens in Deutschland

Die Ausgangslage nach dem Zweiten Weltkrieg – Die »goldenen« Fünfzigerjahre – Die Ausbildungsrevolution – Vom Reformkonsens zur Konfrontation – Stabilitätspolitik und Ernüchterung

B. Die Reformprojekte – Gegenstände der Hochschulpolitik

Ausbau der Hochschulen – Neuordnung – Schule, Studium, Beruf – Das Verhältnis von Staat und Hochschulen – Wettbewerb – Struktur des tertiären Bereichs

C. Ergebnis: Perspektive

Universität der Zukunft – Hierarchisierung – Anfälligkeit für Reformen

Literatur- und Quellenverzeichnis

Personen- und Stichwortverzeichnis

Pressestimmen

»Wer sich für Hochschulpolitik und ihre Geschichte interessiert, ist bei Turner genau richtig. Unbedingt lesen sollten es die von ihm beschriebenen fachfremden Politiker, die gerade erst für Hochschulen zuständig geworden sind – und über Reformen nachdenken.« Dr. Anja Kühne, in: Der Tagesspiegel, Wissen & Forschen, Nr. 23 580 vom 04.09.2018

»Das Buch ist Pflichtlektüre für alle, die sich mit Hochschulen beschäftigen – egal ob Rektor, Professorin, Journalistin oder Mitarbeiter einer forschungsfördernden Organisation.« Manuel J. Hartung, in: Die Zeit, Chancen Brief vom 21.06.2018

»Eine derartig komprimierte, sachkundige, weitgefächerte und konsequent an den Erfordernissen orientierte Darstellung zur Entwicklung des Hochschulrechts hat bisher gefehlt. Ohne Übertreibung kann man dem Autor eine glänzende Arbeit attestieren.« Dr. Maximilian Baßlsperger, Zeitschrift für Beamtenrecht, Heft 7-8/2018

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