Heimat und Ökonomie

Historische Verortungen zur Interdependenz eines nachhaltigen Heimat-Konzeptes und zukunftsfähiger wirtschaftlicher Aktivität

2021. 28 Abb. (darunter 5 farbige); 294 S.
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ISBN 978-3-428-18167-4
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ISBN 978-3-428-58167-2
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Beschreibung

Kaum ein Begriff steht häufiger in der öffentlichen Diskussion und im Mittelpunkt verschiedener Fachrichtungen als der Begriff »Heimat«. Gerade in Phasen ökonomischer Veränderungen, die Auswirkungen auf Mensch und Natur mit sich bringen, gerät er in den Fokus. Gleichwohl behandeln selbst integrale Betrachtungsweisen, wenn überhaupt, die ökonomische Dimension von Heimat nur peripher.

Die Abhandlung stellt die Mehrdimensionalität des Heimatbegriffs im Rahmen einer ganzheitlichen Konzeptualisierung unter Berücksichtigung der ökonomischen Dimension auf Basis des Forschungsstandes und einer historischen Analyse dar, um folglich als theoretische Grundlage zu dienen für zukunftsfähige Wirtschaftsansätze, die sich maßgeblich an der Heimatverbundenheit der Menschen, dem »heimatbezogenem Wirtschaftsbewusstsein«, orientieren. Zudem werden Ansatzpunkte heimatbezogener Wirtschaftsansätze als Alternativen zur internationalisierten, energie- und ressourcenintensiven Überflussökonomie dargestellt.

Inhaltsübersicht

Geleitwort von Frank-Lothar Kroll
Einleitung
Problemstellung – Gang der Untersuchung
A. Annäherungen an den Heimatbegriff anhand des Forschungsstandes
Etymologische Einordnung und Begriffsspezifika – Aus internationaler Perspektive und im europäischen Vergleich – Verdichtung von Heimat-Dimensionen auf Basis des Forschungsstandes – Erste Zwischenbilanz und ein hypothetischer Definitionsansatz
B. Historische Analyse des Wandels deutscher Heimatvorstellungen unter besonderer Berücksichtigung ökonomischer Aspekte vom 19. Jahrhundert bis heute
Vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis zur Reichsgründung – Während des Kaiserreiches – In der Weimarer Republik und im Dritten Reich – Im geteilten Deutschland – Von 1990 bis heute – Zusammenfassung
C. Im Kontext der Überflussökonomie: Zur Notwendigkeit eines nachhaltigen Heimat-Konzeptes
Einleitende Gedanken zu Grundintentionen der Ökonomie und zum Wertschöpfungs- und Wertschätzungsprozess – Wesentliche Charakteristika des Systems der Überflussökonomie – Das Ergebnis der Überflussökonomie: Vom Heimatverlust zum Heimatfähigkeitsverlust – Vergegenwärtigung des natürlichen Rhythmus und der Begrenzung: Das Prinzip der Nachhaltigkeit
D. Die Gestalt eines nachhaltigen Heimat-Konzeptes unter Integration wirtschaftlicher Aktivität innerhalb des Bewusstwerdungsprozesses der Heimat-Anverwandlung
Erweiterte Zwischenbilanz und Idee der Konzeptgestalt – Die Bestandteile des mehrdimensionalen Konzeptes – Der Bewusstwerdungsprozess der Heimat-Anverwandlung – Definitionsversuch und Gesamtdarstellung der dynamischen Theorie des nachhaltigen Heimat-Konzeptes – Heimatbezogenes Wirtschaftsbewusstsein als Voraussetzung der Realisierbarkeit zukunftsfähigen Wirtschaftens
E. Exkurs: Exemplarische Darstellung heimatbezogener Wertschöpfungsansätze
Methodische Vorbemerkung – Fragestellungen – Resultate
F. Ansatzpunkte zukunftsfähiger heimatbezogener wirtschaftlicher Aktivität
Gedanken zum künftigen wirtschaftlichen Umfeld – Erfolgsfaktoren heimatbezogener Wirtschaftsansätze – Das Modell örtlicher Genossenschaften mit übergeordnetem Trägerverband – Vorschläge politischer Begleitmaßnahmen
Schlussbetrachtung
Literaturverzeichnis, Personen- und Sachregister

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