Haftung von Wirtschaftsprüfern

Möglichkeiten der Haftungsbegrenzung und Mitverschuldenseinwand

2021. 265 S.
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ISBN 978-3-428-18265-7
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ISBN 978-3-428-58265-5
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Beschreibung

Die Arbeit befasst sich mit der aktuellen Haftungssituation von Wirtschaftsprüfern im Verhältnis zu Vertragspartnern sowie vertragsfremden Dritten. Die Autorin beleuchtet die Haftungsgrundlagen und zeigt auf, dass durch das in Kraft treten von § 311 Abs. 3 BGB eine neue Anspruchsgrundlage für die Dritthaftung von Wirtschaftsprüfern geschaffen wurde. Der Anwendungsbereich der gesetzlichen Haftungsbegrenzung in § 323 Abs. 2 HGB wird analysiert. Die Vorschrift ist analog auf Prüfungen anwendbar, die aufgrund einer absoluten Verpflichtung zur Prüfung durchgeführt werden und deren Inhalt gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Möglichkeiten der Haftungsbegrenzung durch vorformulierte Vertragsbedingungen werden anhand der Allgemeinen Auftragsbedingungen (AAB) des IDW mit Stand 1. Januar 2017 untersucht, wobei mehrere Schwachstellen zu Tage treten. Der Einwand des Mitverschuldens (§ 254 Abs. 1 BGB) ist Wirtschaftsprüfern abhängig von der Art der betriebswirtschaftlichen Prüfung verwehrt.

Inhaltsübersicht

Einleitung
1. Die Wirtschaftsprüfer in Deutschland
Die Entstehung des Berufsstands »Wirtschaftsprüfer« – Tätigkeitsbereiche – Funktion
2. Voraussetzungen der Haftung
Haftung gegenüber der geprüften Gesellschaft – Haftung gegenüber Dritten
3. Möglichkeiten der Haftungsbegrenzung
Gesetzliche Haftungsbegrenzung – Vertragliche Haftungsbegrenzung – Die Allgemeinen Auftragsbedingungen des IDW
4. Der Mitverschuldenseinwand
Der Mitverschuldenseinwand gegenüber dem Vertragspartner – Der Mitverschuldenseinwand gegenüber Dritten
5. Schlussbetrachtung und Thesen
Literatur- und Stichwortverzeichnis

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