Grundlagen und Probleme des Straftatbestandes des sexuellen Missbrauchs von Kindern gemäß § 176 StGB
2015. 357 S.
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ISBN 978-3-428-14709-0
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ISBN 978-3-428-54709-8
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Beschreibung

Die Arbeit befasst sich mit dem Straftatbestand des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Im Fokus stehen der Strafzweck der Vorschrift des § 176 StGB und die Frage, inwieweit die einzelnen Tatbestandsvarianten dazu geeignet sind, den Strafzweck zu erfüllen. Auf diese Weise wird der Reformbedarf für die Vorschrift ermittelt und beschrieben. Im ersten Teil der Arbeit wird zunächst die Historie des Schutzes von Kindern vor sexuellem Missbrauch sowie die Entwicklungsgeschichte von § 176 StGB dargestellt. Im zweiten Teil der Arbeit werden das geschützte Rechtsgut und die Deliktsnatur der Vorschrift herausgearbeitet. Auf dieser Grundlage werden die einzelnen Tatbestandsvarianten daraufhin überprüft, ob sie als abstraktes Gefährdungsdelikt geeignet und ausreichend sind, um die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes zu schützen. Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass § 176 StGB zum einen Strafbarkeitslücken aufweist. Zum anderen gibt es Tathandlungen, die von § 176 StGB erfasst werden, ohne dass sie eine Rechtsgutbeeinträchtigung hervorrufen können. Die Arbeit schließt im dritten Teil mit einem konkreten Reformvorschlag.

Inhaltsübersicht

Einleitung

1. Die historische Entwicklung des sexuellen Missbrauchs von Kindern und ihrer Bestrafung

Der sexuelle Missbrauch von Kindern im römischen Recht – Der sexuelle Missbrauch von Kindern in der germanischen Zeit – Der sexuelle Missbrauch von Kindern im Mittelalter – Der sexuelle Missbrauch von Kindern in der Frühen Neuzeit – Der sexuelle Missbrauch von Kindern in der neueren Zeit – Der sexuelle Missbrauch von Kindern in der Gegenwart – Internationale Vorgaben mit Einfluss auf § 176 StGB – Das Gesamtergebnis des ersten Teils

2. Die Straftatbestände des sexuellen Missbrauchs von Kindern gemäß § 176 StGB

Das geschützte Rechtsgut des Straftatbestandes des sexuellen Missbrauchs von Kindern – Die Deliktsnatur des § 176 StGB – Tathandlungen mit Körperkontakt gemäß § 176 Abs. 1 und Abs. 2 StGB – Tathandlungen ohne Körperkontakt gemäß § 176 Abs. 4 und Abs. 5 StGB – Das Gesamtergebnis des zweiten Teils

3. Der Reformvorschlag

Die Änderungen in § 11 Abs. 3 StGB-E – Die Änderungen in § 176 StGB

Schlussbetrachtung

Literatur-und Stichwortverzeichnis

Pressestimmen

»Es ist ein echter ›Allrounder‹, der sowohl von jungen Studierenden und Dogmatikern, aber auch gleichermaßen von Rechtspolitikern und Praktikern mit großem Gewinn gelesen werden kann. [...] Es bleibt vielmerh festzuhalten, dass es der verfasserin gelungen ist, eine enorm vielseitige und stets auf höchsten Niveau verfasste Arbeit vorzulegen, zu der man sie nur beglückwünschen kann und diese unbedingt weiterempfehlen sollte.« Kevin Franzke, in: Bonner Rechtsjournal, 1/2017

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