Going Public von Tochtergesellschaften

Unternehmensfinanzierung und Unternehmenswertsteigerung

1997. Tab., Abb.; 284 S.
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Beschreibung

Dieses Buch befaßt sich mit der Frage, inwieweit ein Going Public von Tochtergesellschaften sowohl die Finanzierungsmöglichkeiten zu verbessern als auch den Wert eines Unternehmens zu steigern vermag. Hierzu wird zunächst eine Einordnung des herkömmlichen Going Public als Maßnahme der Eigenkapitalfinanzierung und Wertsteigerung vorgenommen. Für die Beantwortung der Frage, ob eine Wertsteigerung auch zu einer Kurssteigerung führt, ist sodann die Funktionsfähigkeit und die Effizienz des Marktes zu untersuchen. Aufbauend auf verschiedenen Verfahren zur Unternehmenswertermittlung wird vor allem das zahlungsstromorientierte Discounted Cash-flow Verfahren auf seine Eignung, eine Wertsteigerung widerzuspiegeln, untersucht. Hinsichtlich einer potentiellen Wertsteigerung werden die mitunter negativen Auswirkungen der Akquisitionspolitik auf das Aktionärsvermögen diskutiert und gleichzeitig die sich daraus ergebenen Konsequenzen entwickelt. Dabei kommt neben der Desinvestition dem nur anteiligen Verkauf von Tochtergesellschaften in Form eines Going Public besondere Bedeutung zu.

Konkret werden die verschiedenen Aspekte zur Umsetzung der Börseneinführung von Tochtergesellschaften beschrieben. Dabei wird auf die Fragenkomplexe wie Organisationsform, Unternehmensauswahl, Preisbestimmung, Bezugsrechtsausschluß sowie Einflußsicherung eingegangen. Gleichzeitig können die Ergebnisse der Unternehmensbefragung dazu verwendet werden, die theoretischen Ausführungen einer praxisbezogenen Beurteilung gegenüberzustellen. Für die Bewertung dieser Strategie ist auch ausschlaggebend, ob durch die Börseneinführung die Zielvorstellungen der Aktionäre mehr als bisher berücksichtigt werden, und sie folglich einen höheren Preis zu zahlen bereit sind. Die sich in diesem Zusammenhang stellende Frage ist, ob auf realen Kapitalmärkten ein Mischkonzern oder der einzelne Aktionär effizienter diversifizieren kann. Außerdem wird aus Unternehmensverwaltungssicht untersucht, wie sich die Finanzierungsmöglichkeiten durch ein Going Public von Tochtergesellschaften optimieren lassen und durch mehr Transparenz der für Mischkonzerne typische Holdingabschlag verringert werden kann. In einer kursorientierten Betrachtung wird dann untersucht, ob die theoretisch hergeleitete Wertsteigerung auch zu abnormalen Kurssteigerungen an der Börse führt. Dabei ermöglichen die Kursbetrachtungen von Mutter- und Tochtergesellschaften fallbeispielartige Aussagen hinsichtlich der angestrebten Wertsteigerung. Die gewonnenen Erkenntnisse werden abschließend interpretiert und zusammengefaßt.

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