Generally Accepted Accounting Principles

Zur Bedeutung und Systembildung der Rechnungslegungsregeln der USA

1999. XVI, 208 S.
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ISBN 978-3-428-09339-7
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Beschreibung

Mit der zunehmenden Verschränkung von internationalen Unternehmen und Märkten im Zuge der sog. Globalisierung wird sich auch die überkommene deutsche Rechnungslegung weiter internationalen Rechnungslegungsordnungen öffnen müssen. In der interdisziplinär angelegten Arbeit "Generally Accepted Accounting Principles. Zur Bedeutung und Systembildung der Rechnungslegungsregeln der USA" wird über die Darstellung der einschlägigen Einzelnormen (der generally accepted accounting principles) hinaus eine systematische Würdigung der Rechnungslegungsordnung der USA unternommen. Ziel der Arbeit ist ein vertieftes Verständnis fur institutionelle Unterschiede der beiden Rechnungslegungssysteme und deren Ausprägungen in den zu beachtenden Bilanzierungs- und Offenlegungsvorschriften.

In einem ersten Teil werden zunächst die Ermittlungsmethoden der durch fachtechnische Normen geprägten generally accepted accounting principles vorgestellt sowie ihre gegenüber den Grundsätzen ordnungsmäßiger Die Arbeit wurde ausgezeichnet mit dem Dissertationspreis der Wilhelm-Merton-Stiftung 1998 Bilanzierung - GoB - grundverschiedene Bedeutung für die (gesetzliche) Bestimmung von Gewinnansprüchen und die Vermittlung entscheidungsrelevanter Informationen im Jahresabschluß herausgearbeitet; dies geschieht unter Würdigung der einschlägigen US-amerikanischen Gerichtsentscheidungen und Literaturpositionen. Im Vordergrund der Analyse steht hierbei insbesondere die Frage nach der Kompatibilität der US-amerikanischen Normen in Hinblick auf die deutschen Normzwecke des Jahresabschlusses. Im zweiten Kapitel diskutiert Wüstemann das "artikulierte Vorverständnis" des privatwirtschaftlich organisierten Normsetzers FASB - das conceptual framework - in Hinblick auf seine Eignung als Ableitungsgrundlage von Einzelnormen; hiernach werden Bilanzierungsnormen auf ihre Konkretisierung untersucht und abschließend mit dem durch die höchstrichterliche Rechtsprechung geprägten deutschen System der Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung verglichen.

Mit der Arbeit legt der Autor eine gut lesbare und verdichtete Darstellung und Würdigung der einschlägigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen der Rechnungslegung nach US-GAAP vor.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: Problemstellung - Erstes Kapitel: Bedeutung der generally accepted accounting principles: § 1 Begriff - § 2 Gewinnanspruchsregelungen - § 3 Informationsregelungen - § 4 Vergleich mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung - Zweites Kapitel: Systembildung der generally accepted accounting principles: § 5 Zwecke - § 6 Regeln - § 7 Vergleich mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung - Zusammenfassende Thesen - Verzeichnis der abgekürzt zitierten Schriften - Verzeichnis der zitierten Entscheidungen - Verzeichnis der zitierten Schriften - Personenregister - Sachregister

Pressestimmen

»Gegenstand dieses Buches – einer von Adolf Moxter betreuten und 1998 mit dem Dissertationspreis der Wilhelm-Merton-Stiftung ausgezeichneten Promotion – ist ein interdisziplinär angelegter, systematischer Vergleich zwischen den Rechnungslegungsregeln der USA und den deutschen handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (GoB). Untersucht wird vor allem, ob und inwieweit die Generally Accepted Accounting Principles (GAAP) die beiden Rechnungslegungszwecke der GoB, nämlich die Gewinnermittlung und -verteilung und die Information der Adressaten zur Ermöglichung von interessengerechten Entscheidungen, erfüllen. [...] Fazit der ebenso wissenschaftlich fundierten wie gut lesbaren Arbeit ist somit die Feststellung einer weitestgehenden Bewahrungswürdigkeit und geringfügigen Verbesserungsbedürftigkeit der deutschen Rechnungslegungsordnung. Es ist zu hoffen, daß das Buch die ihm gebührende Aufmerksamkeit in der weiteren Diskussion findet.«
Dr. Hermann Clemm, in: Betriebsberater, 42/1999

»Die Dissertation von Jens Wüstemann bildet eine wertvolle, ja notwendige Ergänzung zu den überwiegend unkritischen, eng fokussierten in- und ausländischen Lehrbüchern über internationale oder – was bemerkenswerterweise gleichbedeutend ist – US-amerikanische Rechnungslegung, weil sie die theoretischen Hintergründe ebenso wie die Rechnungslegung in USA abseits der GAAP ausleuchtet.«
Prof. Dr. Thomas Schildbach, in: Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, 1/2000

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