Fritz Hartung – Korrespondenz eines Historikers zwischen Kaiserreich und zweiter Nachkriegszeit
2019. XIV, 889 S.
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ISBN 978-3-428-15731-0
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Beschreibung

Fritz Hartung (1883–1967), Professor an den Universitäten Halle, Kiel und Berlin, gehörte zu den bekanntesten und profiliertesten deutschen Historikern seiner Zeit. Als Schüler Otto Hintzes hatte er seit 1924 den angesehenen Lehrstuhl für Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte an der Berliner Universität inne; seine Bücher, vor allem die vielfach aufgelegte »Deutsche Verfassungsgeschichte« sowie seine »Deutsche Geschichte 1871–1918«, waren jahrzehntelang Standardwerke. Hartung war politisch konservativ, kein Anhänger der Weimarer Republik, stand aber ebenfalls dem Nationalsozialismus fern und erregte mehrfach den Unwillen der NS-Machthaber. Nach 1945 blieb er im Amt und arbeitete ab 1948, obwohl in West-Berlin wohnend, für die Akademie der Wissenschaften im Ostteil der Stadt. So wurde er schon bald zu einem Grenzgänger zwischen Ost und West und zu einer Mittlerfigur der bald geteilten deutschen Geschichtswissenschaft der Nachkriegszeit.

Inhaltsübersicht

Fritz Hartung – Persönlichkeit und Lebenswerk. Einleitung von Hans-Christof Kraus

Vorbemerkung zur Edition

Verzeichnis der Dokumente

Briefe 1906–1964

Quellen und Literatur

Namensregister

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