EU-Regulierung der Abschlussprüfung

Die Rechtmäßigkeit der Verordnung (EU) 537/2014 unter besonderer Berücksichtigung der Pflicht zur externen Rotation und des Verbots von Nichtprüfungsleistungen

2019. 3 Tab.; 224 S.
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ISBN 978-3-428-15805-8
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ISBN 978-3-428-85805-7
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Beschreibung

Im Jahr 2014 hat der Unionsgesetzgeber als Reaktion auf die Finanzkrise in Europa eine Reform zur Regulierung der Abschlussprüfung verabschiedet. Ihr Hauptziel ist die Verbesserung der Prüfungsqualität. Daneben soll die Reform das bestehende Oligopol der Big-Four-Prüfungsgesellschaften aufbrechen. Für die Umsetzung der beiden Ziele sind insbesondere zwei Maßnahmen vorgesehen: Die Pflicht zur externen Rotation sowie das Verbot von Nichtprüfungsleistungen. Diese Arbeit widmet sich der Überprüfung der Rechtmäßigkeit und der Legitimität der beiden Hauptmaßnahmen. Im Kern wird untersucht, ob die mit den Maßnahmen verbundenen Eingriffe in die durch Art. 16 GRCh geschützte unternehmerische Freiheit mit dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz gemäß Art. 52 GRCh in Einklang stehen. Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass mit der Pflicht zur externen Rotation eine der beiden Maßnahmen kein angemessenes Mittel darstellt, um die mit der Reform verbundenen Ziele zu erreichen.

Inhaltsübersicht

Kapitel 1: Einleitung

Hintergrund der Reform – Gang der Untersuchung

Kapitel 2: Die Ziele der Reform

Die Qualität der Abschlussprüfung – Marktkonzentration

Kapitel 3: Die Umsetzung der Ziele der Reform

Externe Rotation – Verbot von Nichtprüfungsleistungen

Kapitel 4: Die Rechtmäßigkeit der Maßnahmen

Rechtsbehelfsmöglichkeiten – Die Kompetenzordnung nach Art. 5 EUV – Grundrechte

Kapitel 5: Legitimität und Legalität

Legitimität – Legalität

Kapitel 6: Zusammenfassung der Ergebnisse in Thesen

Literatur- und Stichwortverzeichnis

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