Einkaufskooperationen und Kartellverbot
2020. 1 Tab., 11 Abb.; 472 S.
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119,90 €
ISBN 978-3-428-18036-3
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ISBN 978-3-428-58036-1
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Beschreibung

Die Untersuchung widmet sich der Abgrenzungsfrage zwischen kartellrechtlich bedenklichen und kartellrechtlich unbedenklichen Einkaufskooperationen im Rahmen von Art. 101 Abs. 1 AEUV. Dazu analysiert sie die positiven wie negativen ökonomischen Wirkungen von Einkaufskooperationen und der mit ihnen verbundenen Nachfragemacht. Sie stellt die europäische und deutsche Rechtsprechung sowie Praxis der Europäischen Kommission und des Bundeskartellamts zur Thematik dar und bewertet diese im Lichte des durch Europäisierung, Ökonomisierung und Dezentralisierung gewandelten Kartellrechts. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die kritische Analyse der Horizontalleitlinien der Europäischen Kommission. Vor diesem Hintergrund gibt die Arbeit Handlungsempfehlungen zur rechtssicheren Ausgestaltung von Einkaufskooperationen in der Praxis. Letztlich entwickelt sie ein Abgrenzungsmodell zur kartellrechtlichen Bewertung von Einkaufskooperationen de lege ferenda.

Inhaltsübersicht

Einleitung

1. Grundbegriffe: Begriffsbestimmung – Bedeutung von Einkaufskooperationen – Formen und Arten von Einkaufskooperationen – Charakteristika von Einkaufskooperationen

2. Ökonomische Wirkungen von Einkaufskooperationen: Ambivalente Auswirkungen von Einkaufskooperationen – Faktoren zur Bestimmung der Auswirkungen – Zusammenhang zwischen Faktoren und Auswirkungen

3. Rechtsrahmen, bisherige Rechtsprechung und Kommissionspraxis zu Einkaufskooperationen: Das europäische Kartellrecht im Wandel der Zeit – Das Kartellverbot gem. Art. 101 AEUV – Die Horizontalleitlinien der Kommission – Vertikale Wettbewerbsbeschränkungen – Einkaufskooperationen und Nachfragemacht außerhalb des Kartellverbots – Exkurs: Besonderheiten der kartellrechtlichen Bewertung von Einkaufskooperationen nach deutschem Recht

4. Bewertung von Einkaufskooperationen de lege lata: Kritik an den Horizontalleitlinien – Bestandskraft der alten Rechtslage im Wandel der Zeit – Lösungsvorschläge für Unklarheiten und Lücken in den Horizontalleitlinien de lege lata – Schnittmengenanalyse zwischen Kommissionspraxis und gewandelter Rechtsprechung – Handlungsempfehlungen

5. Entwurf eines Analysemodells zur Bewertung von Einkaufskooperationen de lege ferenda: Bedürfnis und Ausgangslage eines sinnvollen Modells – Makroebene: Suche nach einem austarierten System aus Rechtssicherheit, Treffsicherheit und Handhabbarkeit – Mikroebene: Konkrete Ausgestaltung

Zusammenfassende Thesen

Literatur- und Stichwortverzeichnis

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