Ein Marktprozeßansatz in der Analyse des Gesetzes über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG) - insbesondere bei Publikums-Immobilienfonds
1999. Tab., Abb.; 359 S.
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Beschreibung

Das KAGG enthält als Spezialgesetz für Anlageintermediäre umfangreiche Rechnungslegungsvorschriften. Diese sollen einen Interessenausgleich zwischen den fondsverwaltenden Kapitalanlagegesellschaften und den Zertifikatsinhabern ermöglichen.

In detaillierten betriebswirtschaftlichen Analysen (30 Beispielfälle, 48 Tabellen) werden die Kapitalmarkt- und Kapitalgeberkonformität des KAGG einschließlich der Änderungen durch das Dritte Finanzmarktförderungsgesetz untersucht, insbesondere hinsichtlich der Anteilsbewertung, der Ausschüttungsregelung, der Besteuerungskonzeption sowie der Investitionsmischung, der Publizitätsregelung und der Vermeidung verborgenen Handelns der Fondsverwalter. Der Autor weist auf methodische Unstimmigkeiten neoinstitutionalistischer Ansätze hin. Ein von D. Schneider maßgeblich entwickelter evolutorischer Ansatz (als "Marktprozeßansatz" bezeichnet) kann die aufgezeigten Mängel vermeiden helfen und wird von A. Oldenburg kritisch umgesetzt.

Auf dieser methodischen Grundlage wird eine realitätsnahe und geschlossene Würdigung von Rechtsauffassungen zum geltenden KAGG vorgelegt. Zahlreiche Gestaltungsempfehlungen können in die Weiterentwicklung der Vertragsbedingungen und in die Diskussion um kommende Finanzmarktförderungsgesetze eingehen.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: A. Problemstellungen und Gang der Untersuchung - B. Methodischer Teil: Explikation eines Marktprozeßansatzes in der ökonomischen Analyse des Rechts: Zielsetzungen und Untersuchungsgegenstände in ökonomischen Analysen des Rechts - Mögliche Leitbilder eines funktionsfähigen (Kapital-)Markts - Argumente für die Wahl eines Marktprozeßansatzes als Leitbild der ökonomischen Analyse des Rechts - Zur Methodik einer marktprozeßorientierten Analyse und Beurteilung des Kapitalmarktrechts - Ein Vergleich mit rechtswissenschaftlichen Aspekten eines funktionsfähigen Kapitalmarkts und Überlegungen zum Anlegerschutz - Ergebnisse zur Untersuchungsmethodik - C. Analytischer Teil: Unternehmungsprozesse bei Investmentimmobilienfonds als Anlageintermediäre: Grundzüge der Markt- und Unternehmungsprozesse bei Anlagen in Investmentanteilen - Unternehmungsregeln zur planmäßigen Zahlungsverteilung - Unternehmungsregeln zur Unsicherheitsreduktion bei der Vertragsdurchführung - D. Ergebnisse und weiterführende Überlegungen: Rechnungslegung aus einem Guß? - Funktionsfähigkeit des Kapitalmarkts und Ausgestaltung des KAGG - Würdigung des Untersuchungsansatzes in der ökonomischen Analyse des Rechts - E. Anhang: Glossar: Die wichtigsten Begriffsbestimmungen bei Schneider - Rangfolgestabilität der Modellsteuer auf den kapitaltheoretischen Gewinn - Zu C.II.3.d)(1)(d) - Zu C.II. 3.d)(2)(e) - Kopie einer Besteuerungsübersicht für "Immobilienfonds" - Auszug aus den Allgemeinen und Besonderen Vertragsbedingungen des Bundesverbands deutscher Investmentfonds e. V. - Verzeichnis der Gerichtsentscheidungen, Verwaltungsanweisungen, Parlamentaria und sonstiger Quellen - Literatur- und Sachverzeichnis

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