Ehegatten- und Kindesunterhalt im deutschen und polnischen Recht

Eine rechtsvergleichende Analyse

2020. 203 S.
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ISBN 978-3-428-15936-9
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ISBN 978-3-428-55936-7
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Beschreibung

Im Zentrum der rechtvergleichend angelegten Arbeit steht die Frage, ob das deutsche Recht Impulse für eine mögliche Reform des polnischen Unterhaltsrechts setzen kann. Das polnische Unterhaltsrecht wählt nämlich in wesentlichen Bereichen einen anderen Ansatz als das deutsche Recht. Während sich die Praxis in Deutschland an obergerichtlichen Leitlinien orientiert, bleibt das Verfahren in Polen weitgehend intransparent.
Ausgehend von der Rechtslage in Polen wird der Frage nachgegangen, ob die polnischen Regelungen des Unterhaltsrechts wie auch ihre Umsetzung in der Rechtsprechung verfassungsrechtlichen Vorgaben genügen. Die Arbeit zeigt die Unterschiede im polnischen und deutschen Unterhaltsrecht auf und unterzieht die betreffenden Regelungen mit Blick auf das Rechtsstaatsprinzip einer kritischen Analyse.

Inhaltsübersicht

Einleitung
§ 1. Ehegattenunterhalt nach der Zerrüttung der Ehe
Einleitende Bemerkungen – Die Trennung der Ehe und Trennungsunterhalt – Die Scheidung und der nacheheliche Unterhalt – Zwischenfazit
§ 2. Exkurs: Einfluss des Kindesunterhalts auf die Berechnung des Ehegattenunterhalts
Einleitende Bemerkungen – Voraussetzungen des Kindesunterhalts – Maßstäbe für die Höhe des Kindesunterhalts – Kindesunterhalt in der gerichtlichen Rechtsprechung – Zwischenfazit
§ 3. Das polnische Unterhaltsrecht im Lichte des Rechtsstaatsprinzips und des Prinzips der gesellschaftlichen Gerechtigkeit
Einleitende Bemerkungen – Das Rechtsstaatsprinzip als Gebot der Rechtssicherheit – Der Grundsatz der sozialen Gerechtigkeit – Zwischenfazit
§ 4. Ergebnisse
Bewertung – Vorschläge de lege ferenda
Rechtsquellenverzeichnis
Literatur- und Stichwortverzeichnis

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