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Edzard Schapers Blick auf die Totalitarismen seiner Zeit
2014. 133 S.
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ISBN 978-3-428-14275-0
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ISBN 978-3-428-54275-8
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Preis für Bibliotheken: 70,00 € [?]

Beschreibung

Der Schriftsteller Edzard Schaper, 1908 in Ostrowo, Provinz Posen, geboren, 1984 in Bern verstorben, war zeitlebens ein Getriebener, ein Grenzgänger zwischen Ost und West, nicht nur im Hinblick auf Staaten, sondern auch im Hinblick auf Konfessionen und Ideologien.

Viele seiner Romane und Erzählungen sind von der Auseinandersetzung des christlichen Humanisten mit den totalitären Regimen des 20. Jahrhunderts bestimmt. Der Vereinnahmung und Fremdbestimmung durch das Kollektiv stellte er die Freiheit und Verantwortung des Individuums gegenüber.

Edzard Schaper hinsichtlich der Totalitarismen seiner Zeit zu verorten, war Anliegen eines Symposiums, das von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Bonn, veranstaltet wurde. Der Ergebnisband bietet Beiträge zu einem Schriftsteller, der in Leben und Werk die enge Verflechtung deutscher Kultur des östlichen und nördlichen Europas mit der Kultur der Nachbarvölker repräsentiert.

Inhaltsübersicht

Karol Sauerland
Einführung

Uwe Wolff
»Kein Landsmann sang mir gleich«. Edzard Schaper – ein deutscher Lebenslauf

Kathrin Laine Lehtma
»Kulturträgertum« versus »Unterdrückungstrauma«. Das deutsch-estnische Verhältnis in Edzard Schapers Roman »Der Henker«

Maris Saagpakk
»Der Henker« von Edzard Schaper aus postkolonialer Sicht

Kai Hendrik Patri
Finnische Zeitgeschichte in Texten und Übersetzungen Edzard Schapers

Monika Tokarzewska
Edzard Schapers und Józef Mackiewiczs Blick auf die Geschichte der »konzessionierten Unfreiheit« in Mitteleuropa

Michael Garleff
Zum Geschichtsbild im Spätwerk von Edzard Schaper

Iso Baumer
Die Ostkirche im Werk Edzard Schapers

Autorenverzeichnis

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