Die Zulässigkeit der mehrfachen Beteiligung an einer Personengesellschaft

Ein Beitrag zur Bedeutung des Personengesellschaftsanteils als Vermögensgegenstand

2002. Abb.; 403 S.
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ISBN 978-3-428-10515-1
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Beschreibung

Die Bedeutung des Personengesellschaftsanteils als eigener Rechtsgegenstand wie auch die Zulässigkeit einer mehrfachen Beteiligung waren in Rechtsprechung und Literatur bislang ungeklärt. Der Autor schließt diese Lücke, indem er die Verdinglichung der Gesellschafterstellung zu einem eigenen Vermögensgegenstand nachzeichnet und die Funktion dieser Gegenständlichkeit aufweist. Auf dieser Grundlage gelingt die Lösung des bislang diffusen, aber praxisrelevanten Problems der mehrfachen Beteiligung: Eine solche ist zwar auch bei Personengesellschaften generell zulässig, der Hinzuerwerb eines weiteren Gesellschaftsanteils durch einen Mitgesellschafter zwingt aber zu einer Anpassung der Rechtslage im Innenverhältnis der Gesellschaft.

Den sich hieraus ergebenden Problemen und Differenzierungen geht Philipp Lamprecht in Auseinandersetzung mit der Rechtsprechung und im Vergleich mit der Rechtslage in benachbarten Rechtsgebieten im einzelnen nach. Die gleichzeitige Inhaberschaft eines Komplementär- und eines Kommanditanteils erweist sich demnach als ebenfalls zulässig, während die Entstehung einer Einmann-Personengesellschaft Ausnahmefällen vorbehalten bleibt.

Diese Arbeit wurde ausgezeichnet mit dem Dr.-Georg-F.-Rössler-Preis 2001.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: Einführung: Einführung in die Themenstellung anhand von Beispielen - Überblick über den derzeitigen Meinungsstand - Die Bedeutung der Fragestellung und die Unzulänglichkeit des derzeitigen Meinungsstandes - Zielsetzung der Arbeit und Gang der Darstellung - 1. Grundlegung: Das Personengesellschaftsrecht und der Personengesellschaftsanteil: Grundlagen im Recht der Personengesellschaften - Der Personengesellschaftsanteil als Rechtsinstitut - 2. Die Bedeutung des Vorliegens einer mehrfachen Beteiligung: Die mehrfache Beteiligung als Problem der Maßgeblichkeit mehrerer Erwerbstatbestände für die Beteiligung eines Gesellschafters - Die mehrfache Beteiligung als Problem der Teilerstreckung dinglich wirkender Rechtspositionen Dritter - Das Verhältnis zwischen mehrfacher Beteiligung und der gespaltenen Ausübbarkeit mitgliedschaftlicher Rechte - Zwischenergebnis - 3. Die generelle Zulässigkeit einer mehrfachen Beteiligung: Die mehrfache Beteiligung als methodisches Problem sowie als altes Problem des Personengesellschaftsrechts - Der Mangel einer ausdrücklichen Regelung der Zulässigkeit einer mehrfachen Beteiligung - Die Vereinbarkeit einer mehrfachen Beteiligung mit der Struktur des Personengesellschaftsanteils beim derivativen Hinzuerwerb von Gesellschaftsanteilen - Die Vereinbarkeit einer mehrfachen Beteiligung mit der Struktur des Personengesellschaftsanteils in Fällen originären Erwerbs von Gesellschaftsanteilen - Die Zulässigkeit einer mehrfachen Personengesellschaftsbeteiligung vor dem Hintergrund der Rechtslage beim Miteigentum, bei der Erbengemeinschaft sowie bei der GmbH - Besonderheiten der mehrfachen Beteiligung bei der KG - 4. Ausblick: Die Zulässigkeit einer rechtsgeschäftlichen Zusammenlegung von Gesellschaftsanteilen - Konsequenzen der Zulässigkeit einer mehrfachen Beteiligung für die Zulässigkeit einer Einmann-Personengesellschaft - Zusammenfassung - Literaturverzeichnis - Rechtsprechungsverzeichnis - Sachwortverzeichnis

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