Die Vorlageberechtigung von Sportschiedsgerichten zum Europäischen Gerichtshof nach Art. 267 AEUV
2016. 276 S.
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ISBN 978-3-428-14752-6
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ISBN 978-3-428-84752-5
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Beschreibung

Die Arbeit begründet die Vorlageberechtigung von Sportschiedsgerichten zum EuGH in drei einander teilweise ergänzenden Ansätzen. Neben einer umfassenden Auslegung des Art. 267 AEUV ist Ausgangspunkt der Untersuchung die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs. Die vom EuGH aufgestellten Kriterien zur Vorlageberechtigung werden dabei zunächst auf Sportschiedsgerichte angewendet. Für deren Erfüllung werden unter anderem die Wirksamkeit von Schiedsvereinbarungen im Sport sowie die Eigenheiten des Sports – auch unter Beachtung der lex sportiva – ausführlich untersucht. Zuletzt erfolgt eine dogmatische Begründung der aufgestellten Kriterien anhand der bei der Auslegung gefundenen Ergebnisse unter Rückgriff auf das europäische Rechtsstaatsprinzip. Dies erlaubt die Einordnung der Kriterien in ein bewegliches System nach der Idee Walter Wilburgs. Daneben wird auch eine Vorlagepflicht für letztinstanzliche Sportschiedsgerichte begründet, eine Vorlage durch den Court of Arbitration for Sport (CAS) hingegen abgelehnt.

Inhaltsübersicht

Erster Teil: Einleitung

Der Fall Arjen Robben – Echte und unechte Schiedsgerichte

Zweiter Teil: Deskriptiver Ansatz

Der Kriterienkatalog des EuGH – Das Kriterium der obligatorischen Gerichtsbarkeit – Der fehlende Einfluss des Staates auf die Sportschiedsgerichtsbarkeit

Dritter Teil: Eigener Ansatz

Eigene Auslegung – Die Kriterien als bewegliches System – Der Court of Arbitration for Sport als »Gericht eines Mitgliedstaates« i.S.d. Art. 267 AEUV

Vierter Teil: Zusammenfassung der gefundenen Ergebnisse

Literaturverzeichnis

Internetquellen

Sachverzeichnis

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