Die Vorabinformationspflicht des öffentlichen Auftraggebers

Effektiver Rechtsschutz gegen Zuschlagsentscheidung und Aufhebung der Ausschreibung im europäischen und deutschen Vergaberecht

2005. 720 S.
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ISBN 978-3-428-11870-0
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Beschreibung

Matthias H. Klingner diskutiert in der vorliegenden Untersuchung zum einen, ob der Rechtsschutz der Bieter gegen die Zuschlagsentscheidung mit der Einführung der Vorabinformationspflicht in § 13 VgV - als der Schlüsselnorm des Vergaberechtsschutzes - hinreichend effektiv ist und damit den Vorgaben des Europarechts entspricht. Zu den zahlreichen praxisrelevanten Anwendungsproblemen des § 13 VgV entwickelt er fundierte Lösungen unter umfassender Berücksichtigung der Entscheidungspraxis und Literatur. So werden etwa der Anwendungsbereich des § 13 VgV (z. B. für de-facto-Vergaben) und die Reichweite dessen Nichtigkeitsfolge thematisiert. Zum anderen wird in Bezug auf den Rechtsschutz gegen die Aufhebung des Vergabeverfahrens insbesondere untersucht, ob nicht auch zusätzlich eine Vorabinformationspflicht vor Aufhebung der Ausschreibung vorgesehen werden sollte. Darüber hinaus wendet sich Klingner dem Rechtsschutz unterhalb der Schwellenwerte zu und analysiert die Bedeutung der Neuregelungen in Sachsen und Schleswig-Holstein aus dem Jahre 2003, die Vorabinformationspflichten auch für den Bereich unterhalb der Schwellenwerte einführten.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: 1. Teil: Der neue Vergaberechtsschutz in Deutschland: Einleitung - Die Ausgestaltung des Primärrechtsschutzes oberhalb der Schwellenwerte in Deutschland - Rechtsbehelfsmöglichkeiten auf europäischer Ebene: Anrufung der Gemeinschaftsinstanzen - 2. Teil: Der Primärrechtsschutz oberhalb der Schwellenwerte in Deutschland im Hinblick auf die Zuschlagsentscheidung nach der Einführung der Vorabinformationspflicht durch § 13 VgV: Die Abhängigkeit der Rechtsschutzmöglichkeiten von der Zuschlagserteilung - Auswirkungen der Abhängigkeit des Rechtsschutzes von der Zuschlagserteilung auf die Möglichkeit des Rechtsschutzes gegen die Vergabeentscheidung. Situation vor Einführung des § 13 VgV - Die Effektivität des Rechtsschutzes gegen die Zuschlagsentscheidung nach der Einführung der Vorabinformationspflicht durch § 13 VgV - 3. Teil: Der Primärrechtsschutz oberhalb der Schwellenwerte im Hinblick auf die Aufhebung des Vergabeverfahrens - Vorabinformationspflicht vor der Aufhebung?: Voraussetzungen für die Aufhebung des Vergabeverfahrens - Die Abhängigkeit des Primärrechtsschutzes von der Aufhebung der Ausschreibung nach der bisherigen Entscheidungspraxis. Rechtslage vor der EuGH-Entscheidung v. 18.6.2002 in der Rs. Hospital Ingenieure - Vereinbarkeit des Ausschlusses des Primärrechtsschutzes für die Aufhebungsentscheidung mit dem Europäischen Vergaberecht? - 4. Teil: Der Primärrechtsschutz in Deutschland unterhalb der Schwellenwerte - Absicherung durch einen Vorabinformationsanspruch?: Einführung in die Problematik - Überblick über die Rechtslage unterhalb der Schwellenwerte - Kritik am Ausschluss des Primärrechtsschutzes - Auswirkungen der Einführung von Vorabinformationspflichten auf die Rechtslage unterhalb der Schwellenwerte - Ergebnis zu den Auswirkungen der Vorabinformationspflichten unterhalb der Schwellenwerte und Ausblick auf die geplante Neuregelung der Vergaberechtslage unterhalb der Schwellenwerte durch das Verschlankungskonzept der Bundesregierung - 5. Teil: Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick - Literatur- und Stichwortverzeichnis

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