Die Sonderstellung von Tieren im Zivilrecht
2021. 4 Tab.; 436 S.
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ISBN 978-3-428-18340-1
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ISBN 978-3-428-58340-9
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Preis für Bibliotheken: 126,00 € [?]

Beschreibung

Die Arbeit untersucht die zivilrechtliche Sonderstellung von Tieren mit einem erstmals übergreifenden Erklärungsansatz. Ihre zentrale These ist, dass sich tierspezifische Besonderheiten in der Rechtsanwendung vielfach auf zwei – bislang kaum konsequent unterschiedene – Schutzgüter zurückführen lassen: Das Affektionsinteresse des Menschen am Tier und das »Tierwohl«. Der bestimmende Einfluss der beiden Aspekte wird durch eine umfassende Bestandsaufnahme und Analyse von Rechtsprechung und Schrifttum zu »Tier-Fällen« an Beispielen etwa aus dem Kauf-, Miet-, Nachbar-, Fund-, Schadens-, Familien- oder Vollstreckungsrecht aufgezeigt und im Kontext der jeweiligen Rechtsgebiete bewertet; ergänzt durch rechtsvergleichende Blicke, v.a. auf Österreich, die Schweiz, Portugal, Frankreich und die USA. Die Arbeit übt Kritik an der inkonsistenten Handhabung der Schutzgüter durch Gesetzgeber, Schrifttum und Rechtsprechung und entwickelt Lösungsvorschläge für eine transparentere und objektivere Anwendung.

Inhaltsübersicht

Einleitung
1. Tiere als Gegenstand des Rechts

Der Blick der Gesellschaft auf Tiere als Motor der Rechtsentwicklung – Tiere als Schutzobjekt – Tiere als Objekt des Rechtsverkehrs
2. Tiere im Zivilrecht zwischen den Schutzgütern »Affektionsinteresse« und »Tierwohl«
Das Affektionsinteresse an einem Tier als zivilrechtlicher Gesichtspunkt– Das »Tierwohl« als zivilrechtlicher Gesichtspunkt – Argumentationsmuster zwischen »Affektionsinteresse« und »Tierwohl«
3. Ergebnisse und Perspektiven
Befunde der Rechtsanalyse: Zusammenfassung und Bewertung – Herausforderungen und mögliche Folgerungen
Literaturverzeichnis
Sachwortregister

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