Die Region

Versuch einer strukturellen Rückkopplung im Zeichen von Europäisierung und Globalisierung am Beispiel des Flächenlandes Niedersachsen

2009. 383 S.
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92,00 €
ISBN 978-3-428-12890-7
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82,00 €
ISBN 978-3-428-52890-5
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Preis für Bibliotheken: 106,00 € [?]
110,00 €
ISBN 978-3-428-82890-6
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Preis für Bibliotheken: 142,00 € [?]

Beschreibung

Christoph Seggermann verfolgt den Ansatz, ein Regionalmodell für die deutschen Flächenländer zu entwickeln, das den aktuellen Anforderungen an den regionalen Handlungsrahmen gerecht wird.

Den Ausgangspunkt bildet eine Analyse politischer, wirtschaftlicher und organisatorischer Problemlagen. Das Rückkopplungsdefizit der supranationalen Strukturen in Europa und die Chancen eines Mehrebenensystems nach dem Subsidiaritätsprinzip werden beleuchtet. Danach stellt der Autor den Trend zum regional vernetzten Standort in der globalisierten Wirtschaft dar. Schließlich wird anhand der Dauerreform in der staatlichen Mittelinstanz der Erneuerungsbedarf dieser Instanz belegt, die für gebündelte, dezentrale Gemeinwohlverwirklichung steht. Daran anknüpfend definiert Christoph Seggermann die Region als Relationsbegriff, der sie zwischen Länder- und Kommunalebene einordnet und funktional einen Mindestgrad administrativer Verfasstheit einfordert. Im Kern der Arbeit mit demokratietheoretischem Schwerpunkt integriert der Autor die Region in das föderale System, indem er die Vorzüge innerhalb der Länderexekutive mit denen des kommunalen Mehrebenensystems vergleicht. Es werden dabei Themen wie ministerialfreie Räume, die Einheit der Verwaltung und die kommunale Selbstverwaltung inklusive des Schweriner Regionalkreismodells vertieft. Den Abschluss bildet ein konkreter Regionalentwurf.

Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass der regionale Bezugsraum eine Lösung für ein Europa der Regionen ebenso wie als Wirtschaftsstandort und in Nachfolge der staatlichen Mittelinstanz bietet: Die regionalkommunale Selbstverwaltungskörperschaft.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: 1. Teil: Einleitung: Facetten der Regionaldiskussion - Ziel der Arbeit und Vorgehensweise - 2. Teil: Herausarbeitung der drei relevanten Problemkomplexe und Beschreibung ihrer Phänomene: Politische Relevanz: Europa der Regionen - Wirtschaftliche Relevanz: Globalisierter Standortwettbewerb - Verwaltungsorganisatorische Relevanz: Reform der Mittelinstanz - Ergebnis zu Teil 2: Spezifische Bedürfnislage für regionale Strukturen - 3. Teil: Abstrakte Modellierung einer regionalen Lösungskomponente: Konkretisierung des Begriffs der Region als Rechtsbegriff - Einordnung in das staatliche Mehrebenensystem: Staatliche oder kommunale Strukturierung der Region - Ergebnis zu Teil 3: Gründung von Regionalkommunen als Problemlösung - 4. Teil: Konkreter Vorschlag für eine regionalkommunale Selbstverwaltungskörperschaft: Eingrenzung der Projektion auf Niedersachsen - Vorschläge zu Raum, Aufgabenkreis und Organisation - 5. Teil: Gesamtergebnis: Thesen zur Region - Kartenanhang - Literaturverzeichnis - Sachwortverzeichnis

Pressestimmen

»Die Arbeit von Seggermann ist ein wichtiger Beitrag zur Diskussion um die Zukunft der mittleren Verwaltungsebene. Ihr großer Wert liegt in der Suche nach problemadäquaten Lösungen für Fragen, die sich heute im Zeitalter der Globalisierung und Europäisierung uns einer damit verbundenen Bürgerferne von zentralen Entscheidungen anders und drängender stellen.« Dr. Alexander Schink, in: Die Öffentliche Verwaltung, 5/2011

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