Die rechtliche Bewältigung von Erscheinungsformen organisierter Kriminalität
2004. Tab., Abb.; 849 S.
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ISBN 978-3-428-11488-7
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ISBN 978-3-428-51488-5
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ISBN 978-3-428-81488-6
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Beschreibung

Obwohl unter Berufung auf die Gefahren organisierter Kriminalität (OK) seit mehr als zehn Jahren tiefgreifende Änderungen des gesamten Strafrechts vorgenommen worden sind, ist nach wie vor ungeklärt, was OK ausmacht und worin ihre besondere Gefährlichkeit begründet liegt.

Ziel der Arbeit ist es, anhand einer mehrdimensionalen empirischen Untersuchung aufzuzeigen, welche Sachverhalte als OK aufgegriffen und wie sie von der Justiz verarbeitet werden. Konkret verfolgt der Autor den Weg von 52 OK-Fällen, von der Aufdeckung durch die Polizei bis zur Aburteilung der Täter. Ergänzend wurden Interviews mit Personen geführt, die der OK zugerechnet werden. Aufgrund der Ergebnisse wird erörtert, ob ein Spezifikum der OK beschrieben werden kann und welchen Bedeutungswandel Straf- und Strafprozessrecht durch die Bekämpfung organisierter Kriminalität erfahren haben.

Diese Arbeit wurde ausgezeichnet mit dem "Ersten Preis der Polizei-Führungsakademie Münster-Hiltrup 2003".

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: 1. Teil: Organisierte Kriminalität: Historische Entwicklung, Definition und Gefahren - rechtliche Rahmenbedingungen: 1. Organisierte Kriminalität: Historische Entwicklung, Definition und Gefahren: Einleitung - Organisierte Kriminalität in der Bundesrepublik Deutschland: Historische Entwicklung und Herausbildung einer Definition - Kritik: wissenschaftliche und internationale Definitionen - Gefahren organisierter Kriminalität in der Bundesrepublik Deutschland - 2. Rechtliche Rahmenbedingungen für die Bekämpfung organisierter Kriminalität: Neue Strategien behördlicher Informationsbeschaffung als Antwort auf organisierte Kriminalität, organisierte Kriminalität als systemverändernder Faktor - Organisierte Kriminalität und ihre Auswirkung auf den Zeugenschutz - Konzepte des materiellen Strafrechts zur Bekämpfung organisierter Kriminalität - Organisierte Kriminalität in der Rechtsprechung - 2. Teil: Organisierte Kriminalität: Ermittlungsansätze und rechtliche Verarbeitung - zugleich eine empirische Bestandsaufnahme: 1. Vorliegende empirische Erkenntnisse: Stand der empirischen Forschung über organisierte Kriminalität in Deutschland - Aspekte organisierter Kriminalität im Spiegel von Polizei- und Justizstatistik - Die Lagebilder Organisierte Kriminalität - 2. Eigene empirische Untersuchungen: Ziele, Hypothesen und Methoden der empirischen Untersuchung - Teilnehmende Beobachtung von Sitzungen, in denen über die Aufnahme der gemeldeten Komplexe in das OK-Lagebild Baden-Württemberg entschieden wird - Auswahl der OK-Komplexe für die Aktenuntersuchung, zugleich Sekundäranalyse der OK-Raster von LKA und ZOK Baden-Württemberg - Rahmenbedingungen der Aktenanalyse und Schilderungen der 52 OK-Sachverhalte in den Rastern von LKA und ZOK - Die Ermittlungsverfahren - Die Ausgestaltung der Hauptverhandlung - Das Urteil - Die besonderen Merkmale der Definition organisierter Kriminalität im Spiegel der gerichtlichen Feststellungen - Interviews mit Straftätern, die von den Ermittlungsbehörden der organisierten Kriminalität zugerechnet werden - Interviews mit im Zeugenschutzprogramm befindlichen Straftätern zu Fragen des Zeugenschutzes - Ergebnis der Untersuchung - Nachwort - Literatur-, Quellen- und Sachwortverzeichnis

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