Die Ordonnance de la marine und die französische Versicherungspraxis

Die Entwicklung des Versicherungsvertragsrechts in Frankreich vom Guidon de la mer bis zum Code de commerce

2021. 1 Abb.; 346 S.
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ISBN 978-3-428-18157-5
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ISBN 978-3-428-58157-3
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Beschreibung

Die als Teil des ERC-Projekts »CHILE« verfasste Arbeit untersucht den Einfluss der Versicherungspraxis auf die erste französische Versicherungsvertragsgesetzgebung. Untersuchungsgegenstand waren daher die Versicherungsvertragsbestimmungen der ›Ordonnance de la marine‹ von 1681, die vorherigen Seeversicherungsverträge aus Frankreich und der ebenfalls zuvor abgefasste ›Guidon de la mer‹ sowie der später folgende ›Code de commerce‹ von 1807. Zweifellos festgestellt wird, dass die vor den gesetzlichen Regelungen vertraglich vereinbarten Versicherungsbedingungen maßgeblich zum Inhalt der Bestimmungen der ›Ordonnance de la marine‹ und des ›Code de commerce‹ beigetragen haben. Im Ergebnis besteht also ein evidenter Einfluss der Versicherungspraxis auf die ersten französischen Versicherungsvertragsgesetze. Daneben erscheint ein zumindest partieller Einfluss der früheren Versicherungsgesetze der Nachbarländer sowie der in der Praxis entwickelten versicherungsspezifischen Grundsätze wahrscheinlich.

Inhaltsübersicht

Einführung
I. Die historische Entwicklung der Versicherungspraxis und des Versicherungsrechts
Die Versicherungspraxis – Die Rechtsquellen des Versicherungsvertragsrechts
II. Der Einfluss der Versicherungspraxis auf die Versicherungsvertragsgesetzgebung
Form der Versicherungspolice – Angaben in der Police – Versicherungsgegenstand – Rückversicherung und Versicherung der Zahlungsfähigkeit – Bewertung und Nachweis – Risiken – Versicherungsleistung im Versicherungsfall – Resümee
Quellenverzeichnis
Literatur- und Sachverzeichnis

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