Die Moral des Glücks

Eine Einführung in den Utilitarismus

2009. 93 S.
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ISBN 978-3-428-12877-8
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ISBN 978-3-428-52877-6
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ISBN 978-3-428-38021-3
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ISBN 978-3-428-82877-7
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Beschreibung

Der Utilitarismus ist eine hervorragende Moralphilosophie einer aufgeklärten Gesellschaft und ihrer Staats- wie Rechtslehre. Nicht Beachtung religiöser oder anderer tradierter Absichten, sondern die Glückseligkeit ist das erklärte Ziel allen Tuns: »soviel Glück für so viele Menschen wie möglich.« Der Ausgangspunkt liegt in der Psychologie, nämlich im menschlichen Streben nach Glück. Diese britischste aller Philosophien setzt wie keine andere am common sense an. Der Utilitarismus ist aber auch ein einzigartiges Exempel dafür, wie ungeheuerlich die Konsequenzen einer offenbaren Prämisse sein können. Die intellektuellen Bestrebungen der Utilitaristen, diesen teils wahnwitzigen Folgen zu entrinnen, sind von beispielloser geistiger Brillanz. Diese Einführung gibt einen Überblick über die wesentlichen Gedanken und Kritikpunkte des Utilitarismus – von Bentham bis zur Moderne.

Inhaltsübersicht

Einleitung

I. Eine glückliche Familie: die zentralen Prinzipien des Utilitarismus

Konsequentialismus – Eudaimonismus – Aggregation – Maximierung – Universalismus

II. Zwei Wege zum Glück: Handlungs- und Regelutilitarismus

Der Handlungsutilitarismus – Der Regelutilitarismus – Betrachtung

III. Benthams Quantitäten, Mills Qualitäten und die Folgen für das Glück

Quantitativer Hedonismus – Qualitativer Hedonismus – Erörterung

IV. Dringende Kritik, heitere Auswege

Fragen der Begründung – Sind Werte kommensurabel? – Utilitarismus und Utopie – Das Problem der Verteilung – Die Supererogationen: Pflicht und mehr

Nachwort

Literaturverzeichnis

Pressestimmen

»Nashers Schrift über den Utilitarismus ist in einem erfrischenden und gleichzeitig verbindlichen Stil geschrieben. In kurzweiligen Textbausteinen werden eine beeindruckende Anzahl anschaulicher Gedankenexperimente und moralphilosophischer Stellungnahmen zum Utilitarismus zusammengetragen. In seinem Einführungswerk ist es dem Autor gelungen, den Utilitarismus praxisnah und interessant für eine breite Leserschaft aufzubereiten.« Dr. Alexis Fritz, in: Theologie und Philosophie, 3/2010

»Die Lektüre war [...] anregend, lehrreich und unterhaltsam, was man nicht von jedem philosophischen Einführungswerk sagen kann. Das Buch zeichnet sich durch eine bestechend stringente Logik und klare Sprache aus. Wer sich für Utilitarismus als Denkweise interessiert oder seine Kenntnisse auffrischen will, bekommt [...] eine solide Einführung mit guter Darstellung von Pro und Contra das Utilitarismus.« Dennis Schmolk, in: Aufklärung und Kritik, 2/2009

»Nasher ist eine kenntnisreiche und klar strukturierte Einführung in die utilitaristische Ethik gelungen, die vor allem Philosophielehrerinnen und -lehrern eine gute und nicht zu umfangreiche Übersicht zum Utilitarismus bietet. Der Autor berücksichtigt die aktuelle Fachdiskussion; englischsprachige Texte werden im Original zitiert. Für Nasher ist die ›fundamentale Wirkung des Utilitarismus‹ darauf zurückzuführen, dass diese Moralphilosophie ohne religiöse Glaubensfragen auskommt und dem Glück und dem Wohlergehen eine herausragende Bedeutung zumisst.« Ludwig Heuwinkel, in: EU – Ethik & Unterricht, 2/2009

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