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Beschreibung

Die Mindestpreisregelung in § 31 WpÜG verpflichtet den Bieter, bei der Evaluierung des Angebotspreises im Rahmen von öffentlichen Übernahmeangeboten zwei Untergrenzen zu beachten: den Börsenkurs der Zielgesellschaft und den für Vorerwerbe vereinbarten Preis. Aufbauend auf einer methodenpluralistischen Analyse und einem rechtsvergleichenden Blick in die USA verdeutlicht die Arbeit, dass die Mindestpreisregelung ein problematisches Rechtsinstitut ist: Sie ist Teil eines übernahmerechtlichen Vermögensschutzes, dessen Legitimation durch die seit Verabschiedung der Übernahmerichtlinie eingetretenen Veränderungen zunehmend in Frage gestellt wird. Die Untersuchung konstatiert eine allgemeine Entwicklung weg von spezifisch übernahmerechtlichen Schutzmechanismen und hin zu verbandsrechtlichen Kontrollinstanzen – ein Weg, den das US-Recht seit jeher verfolgt. Im Ergebnis empfiehlt der Autor, unter Geltung der Übernahmerichtlinie zumindest den Anwendungsbereich des § 31 WpÜG einzuschränken.

Inhaltsübersicht

Einleitung

Problemaufriss – Gegenstand und Ziel der Untersuchung – Gang der Untersuchung

1. Grundlagen der Mindestpreisregelung

Die historische Entwicklung der Mindestpreisregelung – Die Funktionen der Mindestpreisregelung des WpÜG im Kontext der Zielkonzeption des Kapitalmarktrechts – Rechtsökonomischer Rahmenbezug – Zusammenfassung

2. Mindestpreisregelung im nationalen Recht

Anwendungsbereich der Mindestpreisregelung – Art und Höhe der Gegenleistung – Mindestpreis bei verspätetem Pflichtangebot – Rechtsschutz – Zusammenfassung

3. Mindestpreisregelung in den USA: Die Dichotomie von Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht

Die Verteilung der Regelungskompetenzen in den USA – Der Regelungsrahmen für den Markt für Unternehmenskontrolle – Pflicht zur Gleichbehandlung der Aktionäre bei Kontrolltransaktionen – Angemessener Mindestpreis und interne Corporate-Governance-Mechanismen – Zusammenfassende Würdigung und Schlussfolgerungen für das nationale Recht

4. Zeitlich gestreckte Erwerbsvorgänge

Der zeitliche Anwendungsbereich der Vorerwerbsregel – Der sachliche Anwendungsbereich der Gleichstellungsklausel – Zusammenfassung

Schlussbetrachtung

Literatur- und Stichwortverzeichnis

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