Die lebenspartnerschaftliche Familie

Das Lebenspartnerschaftsgesetz und Art. 6 Abs. 1 GG

2005. 235 S.
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ISBN 978-3-428-11921-9
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ISBN 978-3-428-51921-7
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ISBN 978-3-428-81921-8
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Beschreibung

Die lebenspartnerschaftliche Familie: ein neuer Rechtsbegriff als "Nebenprodukt" des Lebenspartnerschaftsgesetzes ohne historisches Vorbild, eine familien- wie verfassungsrechtliche terra incognita, ein Anstoß zu einem weiteren familialen Selbstverständnis.

Ariane Sickert überführt die scheinbar antithetische Verbindung von Lebenspartnerschaften mit darin aufwachsenden Kindern in ein rechtlich synthetisches Konstrukt und untersucht die kindschaftsrechtlichen Wirkungen innerhalb einer Lebenspartnerschaft. Sie bejaht dessen verfassungsrechtlichen Familienschutz nach Art. 6 Abs. 1 GG und begründet eine durch das Kindeswohl legitimierte Erforderlichkeit gesetzlicher Veränderung. So gibt die lebenspartnerschaftliche Familie Impulse für Gesetz und Gesellschaft, wird vor allem aber als reale Familienform - getragen von Pluralität und Demokratie - bewusst.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: Einleitung - Erster Teil: Die lebenspartnerschaftliche Familie - Zweiter Teil: Die eingetragene Lebenspartnerschaft: A. Das Lebenspartnerschaftsgesetz: Die Begründung der Lebenspartnerschaft - Allgemeine Wirkungen der Lebenspartnerschaft - Aufhebung der Lebenspartnerschaft - B. Insbesondere: Die kindschaftsrechtlichen Regelungen im Lebenspartnerschaftsgesetz und im Bürgerlichen Gesetzbuch: Die sorgerechtlichen Befugnisse des Lebenspartners nach § 9 LPartG - Das Umgangsrecht des Lebenspartners eines Elternteils nach § 1685 Abs. 2 BGB - Die Verbleibensanordnung zugunsten des Lebenspartners eines Elternteils nach § 1682 S. 2 Alt. 1 BGB - C. Partnerschaftsgesetze im Rechtsvergleich: Die Regelungen eingetragener Partnerschaften - Insbesondere: Kindschaftsrechtliche Regelungen - D. Zusammenfassung - Dritter Teil: Der Schutz der lebenspartnerschaftlichen Familie in Art. 6 Abs. 1 GG: A. Familie als offener Verfassungsbegriff - B. Wörtliche Auslegung - C. Genetische Auslegung und Bedeutungswandel: Vorstellungen des Verfassungsgebers - Werte- und Anschauungswandel des Familienbegriffs - D. Systematische Auslegung: Das Lebenspartnerschaftsgesetz und der besondere Schutz der Ehe nach Art. 6 Abs. 1 GG - Weitere systematische Zusammenhänge - E. Objektiv-teleologische Auslegung: Normzweck des Familienschutzes - Analyse: Familienschutz der lebenspartnerschaftlichen Familie durch Funktionsschutz - F. Praxisrelevante Auswirkung auf einfachrechtlicher Ebene: Die Adoption - Reformvorschlag: Stiefkindadoption durch Lebenspartner - G. Zusammenfassung - Vierter Teil: Resümee - Literatur- und Sachwortverzeichnis

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