Die Koordinierung von Insolvenzverfahren konzernverbundener Unternehmen nach deutschem und europäischem Insolvenzrecht
2009. IV, 421 S.
Erhältlich als
92,00 €
ISBN 978-3-428-13114-3
sofort lieferbar
82,00 €
ISBN 978-3-428-53114-1
sofort lieferbar
Preis für Bibliotheken: 106,00 € [?]
110,00 €
ISBN 978-3-428-83114-2
sofort lieferbar
Preis für Bibliotheken: 142,00 € [?]

Beschreibung

Die Bewältigung von Insolvenzen internationaler Konzerne gewinnt zunehmend an Bedeutung. Nach der deutschen Insolvenzordnung und der Europäischen Verordnung über Insolvenzverfahren sind jedoch nicht der Konzern, sondern lediglich die einzelnen Konzerngesellschaften insolvenzfähig.

Christian Brünkmans arbeitet im Rahmen einer ökonomischen Analyse heraus, dass bei zentral integrierten Konzernen die bestmögliche Masseverwertung und Gläubigerbefriedigung nur durch die Koordinierung der Insolvenzverfahren der einzelnen Konzerngesellschaften möglich ist. Er kommt zum Ergebnis, dass Insolvenzgerichte, Insolvenzverwalter und Gläubigerorgane der Konzerngesellschaften u. U. zur Mitwirkung an konzernweiten Masseverwertungsstrategien verpflichtet sind. Zur Förderung einer koordinierten Verfahrensbewältigung werden die Einsetzung eines personenidentischen Konzerninsolvenzverwalters, vertragliche Koordinationsmechanismen, die Eigenverwaltung und das Insolvenzplanverfahren vorgestellt. Schließlich analysiert der Autor die "Eurofood"-Entscheidung des EuGH und legt dar, unter welchen Voraussetzungen sich ein einheitlicher Insolvenzgerichtsstand für internationale Konzerne begründen lässt.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: 1. Teil: Der Konzern in der Insolvenz: Einführung - Der Konzern als Phänomen wirtschaftlicher Einheit bei rechtlicher Vielfalt - Das Insolvenzverfahren: Zweck und Mittel zur Zweckerreichung - Der Konzern in der Insolvenz - 2. Teil: Koordination durch Kooperationspflichten: Kooperationspflichten des Insolvenzverwalters - Kooperationspflichten der Gläubiger - Kooperationspflichten der Gerichte - Zusammenfassendes Ergebnis - 3. Teil: Koordinationsmechanismen: Einheitlicher Gestaltungswille im Konzernunternehmen durch Einsetzung eines personenidentischen Insolvenzverwalters - "Privatautonome" Koordinationsinstrumente in Anlehnung an die US-amerikanischen "protocols" - 4. Teil: Besondere Koordinationsmechanismen bei einer Reorganisation des Konzerns: Eigenverwaltung - Das Insolvenzplanverfahren in der Konzerninsolvenz - 5. Teil: Konzentration der Insolvenzverfahren konzernverbundener Unternehmen auf gerichtlicher Ebene: Vorteile einer einheitlichen gerichtlichen Zuständigkeit für konzernverbundene Unternehmen - Möglichkeit einer Konzentration der Insolvenzverfahren de lege lata - Zusammenfassendes Ergebnis zur Konzentration der Insolvenzverfahren auf gerichtlicher Ebene - 6. Teil: Zusammenfassung und wesentliche Untersuchungsergebnisse: Das Problem - Kooperationspflichten / Einschränkung der freien Verwertungsentscheidung - Koordinationsmechanismen zur Förderung von Gesamtverwertungsstrategien - Koordinierung bei einer Reorganisation des Gesamtkonzerns - Einheitliche gerichtliche Zuständigkeit im Konzern - Literaturverzeichnis - Stichwortverzeichnis

Bücher aus denselben Fachgebieten

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer.