Die Koordinierung der internationalen Bemühungen zum Schutz der Umwelt
2005. 355 S.
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ISBN 978-3-428-11841-0
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ISBN 978-3-428-51841-8
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ISBN 978-3-428-81841-9
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Beschreibung

Die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen, eine der drängendsten Aufgaben unserer Zeit, stimuliert auch die dynamische Entwicklung des Umweltvölkerrechts.

Marcus Schroeder gibt einen Überblick über die globalen organisatorischen Entwicklungen im Umweltvölkerrecht. Er belegt, wie die organisierte Staatengemeinschaft den Umweltschutz als Querschnittsmaterie in ihr kollektives Bewusstsein aufgenommen hat. Dabei untersucht er stets kritisch die Rolle bzw. Effektivität der UNO, der WTO sowie weiterer internationaler Organisationen und NGOs. Der Autor systematisiert die vielfältigen Initiativen der Staatengemeinschaft und analysiert an Fallbeispielen die Zusammenarbeit. So erforscht er das Erreichte und gibt einen Ausblick auf das Erreichbare, diskutiert die Ideen zur Reform kritisch und würdigt deren Realisierbarkeit.

Aktuelle Probleme der internationalen Umweltpolitik werden dargestellt und Lösungen bzw. Beispiele erarbeitet, die Muster für die Praxis sein können.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: Teil 1: Einleitung: I. Vorüberlegung - II. Stand des vertraglichen Umweltvölkerrechts - III. Regelungsstrategien im Umweltvölkerrecht - Teil 2: Akteure der Rechtsetzung und Rechtsentwicklung im Umweltvölkerrecht: I. Besonderheiten der Rechtsetzung im Umweltvölkerrecht - II. Die Akteure im Einzelnen: Die Einzelstaaten - Das System der Vereinten Nationen im internationalen Umweltschutz - Internationale Organisationen im Umweltvölkerrecht - Zusammenfassung - Die Rolle der Nichtregierungsorganisationen (NGOs) - Moderne vertragliche Umweltregime (MEAs) - Teil 3: Koordinierung der Aktivitäten der verschiedenen Akteure: I. Koordinierungsgremien in den Vereinten Nationen: United Nations System Chief Executives Board for Coordination (CEB) - UNEP und Global Ministerial Environmental Forum - Intergouvernementale Koordinierungsmechanismen zum Schutz des Waldes innerhalb der UNO - Zusammenfassung - II. Gemeinsame Projekte der internationalen Organisationen im traditionellen Sinn: Süßwasser, Wasser und Hygiene - Ozeane und Küstenregionen - Klima und Energie - Nachhaltiger Konsum und Produktion - Biodiversität - Bewertung - III. Zusammenarbeit der multilateralen Umweltverträge (Fallstudien): Allgemein - Das Ozon-Regime und das Klimaregime - Biodiversitätskonvention und Ramsar-Konvention - Klimaregime und der Schutz der Feuchtgebiete - Schlussfolgerungen - Teil 4: Förderung der Koordination der Umweltschutzbemühungen de lege ferenda: I. Ideen zur Reform des Institutionengefüges: Vertikale Ansätze - Zusammenfassung - Horizontale Ansätze - II. Ergebnis - Zusammenfassung/Schlussbetrachtung - Literaturverzeichnis - Stichwortverzeichnis

Pressestimmen

»In seiner Arbeit gibt Schroeder einen gelungenen Überblick über die Vielzahl der internationalen Umweltschutzeinrichtungen als einen ›Motor des Umweltschutzes in der Staatengemeinschaft‹. Seine Fallstudien veranschaulichen, inwieweit diese Institutionen bereits kooperieren und wo eine vertiefte Zusammenarbeit notwendig wäre. Wenn er schließlich Vorschläge zur Gründung einer internationalen Umweltorganisation erörtert, macht er eine Reformnotwendigkeit bewusst, bestärkt aber auch die Überzeugung der Leser, dass diese Entwicklungen eher noch am Anfang stehen. Hierin liegt ein besonderes Verdienst dieser lesenswerten Arbeit.« Charlotte Kreuter-Kirchhof, in: Deutsches Verwaltungsblatt, 10/2007

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