Die klassische spanische Naturrechtslehre in 5 Jahrhunderten
1994. 257 S.
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Beschreibung

Jeden Erforscher - oder auch nur Beobachter - der Geschichte Hispanoamerikas versetzt das unmittelbar nach der Conquista zu verzeichnende Erblühen einer ganzen Reihe kultureller Ausdrucksformen in Erstaunen. Diese ausgedehnte kulturelle Erfahrung ging in einem ihrer Bedeutung entsprechenden politisch-rechtlichen Rahmen vonstatten. Die spanische Monarchie leistete Pionierarbeit in der bürokratischen Organisation des Staates, von deren Umfang und Ausgefeiltheit das Archivo de Indias in Sevilla oder das in Simancas unbestreitbares Zeugnis ablegen. Dabei spielten die hervorragendsten Vertreter des Geisteslebens der damaligen Zeit, die Vordenker der damaligen öffentlichen Meinung, eine direkte Rolle. Es handelt sich um eine Gruppe von Theologen, Philosophen und Juristen, die im allgemeinen als die "Spanische Natur- und Völkerrechtsschule" oder treffender als die "klassischen spanischen Naturrechtler" bezeichnet werden.

Die vorliegende Arbeit stellt bislang noch nicht oder nur unzureichend untersuchte Denker und Themen dieser Naturrechtsschule vor. Sie will vor allem dazu anregen, sich mit der heutigen Bedeutung dieses reichen theoretischen Erbes auseinanderzusetzen.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: Kapitel I: Die Wiederbegegnung von Spanien und Amerika (1492-1992) aus rechtsphilosophischer Sicht - Kapitel II: Annäherung an die klassische spanische Naturrechtslehre - Kapitel III: Die klassische spanische Naturrechtslehre im Wechselbild der Geschichtsschreibung - Kapitel IV: Die klassische spanische Naturrechtslehre und ihre Ausstrahlung in die Gegenwart - Kapitel V: Die Reaktion der klassischen spanischen Naturrechtler auf die Begegnung mit Amerika - Kapitel VI: Demokratie und Menschenrechte bei Bartolomé de Las Casas - Kapitel VII: Die Rechts- und Staatsphilosophie des Juan Ginés de Sepúlveda - Kapitel VIII: Juan Roa Dávilas demokratische Vorstellungen und die Rechtsordnung bei Francisco Suárez - Namenregister

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