Die Inhaltskontrolle unternehmerischer Entscheidungen von Verbandsorganen im Spannungsfeld zwischen Ermessensfreiheit und Gesetzesbindung

Eine rechtsvergleichende Untersuchung am Beispiel des deutschen und französischen Kapitalgesellschaftsrechts

2006. 358 S.
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ISBN 978-3-428-11994-3
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Beschreibung

Die Problematik der Leitungsverantwortung zeichnet sich im Spiegelbild der Corporate Governance-Debatte durch eine besondere Aktualität aus. Die Leitungsverantwortung soll in diesem Kontext aus zweierlei Hinsicht untersucht werden: Einerseits ist zu beachten, dass die Leitungsverantwortung eine gesetzgeberische Antwort auf den mit dem Auseinanderfallen von Anteilseigentum und Unternehmensleitung zusammenhängenden Problemkreis bildet. Andererseits soll ein effizientes Haftungsrecht die richtige Mitte zwischen der für unternehmerische Höchstleistungen unverzichtbaren Ermessensfreiheit und den für den Schutz des Gesellschafts- bzw. Unternehmensinteresses notwendigen Verhaltensanforderungen finden. Die Grundelemente dieses Zusammenspiels und ihre gesetzliche Ausprägung stellen den Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Publikation dar. Die methodische Bearbeitung des Materials folgt dem Postulat einer funktionellen Rechtsvergleichung, die von den Gemeinsamkeiten unter den materiellrechtlichen Regelungen des deutschen und französischen Gesellschaftsrechts ausgeht und die Unterschiede unter den Rechtsordnungen als nationale Differenzen im Rahmen eines regulatorischen Wettbewerbs ansieht.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: Einführung - 1. Teil: Leitungsbegriff und Vergleichsgrundlagen: § 1 Materieller Gehalt des Leitungsbegriffs - § 2 Verortung der Leitungskompetenz in der Organisationsverfassung von Kapitalgesellschaften - 2. Teil: Leitungsverantwortung und haftungsfreier Ermessensspielraum im deutschen und französischen Kapitalgesellschaftsrecht: § 3 Grundzüge der Leitungsverantwortung: Gesetzliche Grundlagen der Leitungsverantwortung in der prosperierenden Kapitalgesellschaft - Gesetzliche Grundlagen der Leitungsverantwortung in der Zeit der Unternehmenskrise (insolvenzbezogene Leitungsverantwortung) - § 4 Unternehmerisches Ermessen und Leitungsverantwortung: Konzeptionelle Grundlagen der Interdependenz zwischen unternehmerischem Ermessen und Pflichtenbindung - Gesetzliche Grundlagen des haftungsfreien Ermessensspielraums im deutschen und französischen Gesellschaftsrecht - Konturierung des haftungsfreien Ermessensspielraums im deutschen und französischen Kapitalgesellschaftsrecht - 3. Teil: Unternehmerisches Ermessen und gerichtliche Überprüfung von Leitungsentscheidungen: § 5 Sorgfaltsanforderungen an Leitungshandeln in der prosperierenden Gesellschaft: Risikogeschäfte - Sozialbezogene Vermögensverlagerungen - Unternehmensorganisation - Unternehmenskontrolle - Öffentliche Übernahmeangebote - § 6 Sorgfaltsanforderungen an das Leitungshandeln im Rahmen der Unternehmenskrise: Sorgfaltsanforderungen an die Unternehmensleitung vor der Insolvenzannahme - Verhaltensanforderungen an die Unternehmensleitung nach der Insolvenzannahme - Zusammenfassung und Ergebnisse - Anhang: Code du Commerce - Literatur- und Stichwortverzeichnis

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