Die Haftung des Erbschaftserwerbers im Außenverhältnis

Eine Überprüfung der Regelungen unter Berücksichtigung des Kaufrechts

2022. 177 S.
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ISBN 978-3-428-18715-7
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Beschreibung

Die Arbeit beantwortet die Frage, aus welchem Grund der ursprüngliche Gesetzgeber mit §§ 2382, 2383 BGB die Verhaftung des Erwerbers bei einem Erbschaftsverkauf abweichend vom allgemeinen Kaufrecht geregelt hat. Dazu erarbeitet sie die ursprüngliche Legitimationsgrundlage der Erwerberverhaftung. Anschließend wird herausgearbeitet, dass den Erwägungen des Gesetzgebers nicht im Laufe der Zeit die Legitimationsgrundlage entzogen wurde. Dies wird insbesondere im Hinblick auf die Abschaffung des § 419 BGB und die Ausweitung des Anfechtungsrechts eruiert. Letztendlich untersucht die Abhandlung die heutige Rechtfertigung der Haftungsnormen und gelangt zu dem Ergebnis, § 2382 BGB und § 2383 Abs. 1 S. 1 BGB sollten unverändert bestehen bleiben. Allerdings muss die Haftung des Erwerbers ihrem Umfang nach modifiziert werden, um den Schutzgedanken der Normen nicht zu überdehnen. Ein konkreter Formulierungsvorschlag des Lösungsvorschlags bildet den Schluss der Abhandlung.

Inhaltsübersicht

Einleitung

1. Der Erbschaftskauf im Allgemeinen
Motive des Vertragsschlusses — Begriffsbestimmung — Vertragsgegenstand — Anfall der Erbschaft — Vertragsnatur und Erfüllung des Vertrages — Erstreckung der Normen mittels § 2385 BGB

2. Das erbschaftskaufrechtliche Haftungssystem
Haftung des Verkäufers im Außenverhältnis — Haftung des Käufers im Außenverhältnis — Zwischenergebnis, Bewertung der Rechtslage

3. Problematik der Käuferhaftung
Vergleich mit allgemeinem Kaufrecht — Ursprünglicher Grund für die Abweichung

4. Überprüfung der Abweichung aus heutiger Sicht
Änderungen die Verhaftung des Erwerbers betreffend

5. Resümee
Ergebnis — Vorschlag an den Gesetzgeber

Literatur- und Stichwortverzeichnis

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