Die Haftung der Directors und Officers als Verhaltenssteuerung im amerikanischen Recht

Ein Vorbild für die deutsche Vorstands- und Aufsichtsratshaftung?

2021. 540 S.
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ISBN 978-3-428-15459-3
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ISBN 978-3-428-55459-1
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Preis für Bibliotheken: 138,00 € [?]

Beschreibung

Amerika, Haftungsfalle für Geschäftsleiter? Dieses Schreckensbild verhindert oft die differenzierte Betrachtung. Doch wie ist die Haftungsrealität? Wie beeinflusst sie die Führung von US-Unternehmen? Und was lehrt die amerikanische Erfahrung, z.B. für Business Judgment Rule, Musterverfahren oder Unternehmensstrafrecht in Deutschland? In ihrer Analyse vom Gesellschafts- bis zum Strafrecht überrascht die Autorin, die im US-Wirtschaftsrecht zu Hause ist, mit Erkenntnissen aus den USA, von denen die deutsche Corporate Governance lernen könnte.

Inhaltsübersicht

1. Einführung: Was ist Corporate Governance? – Zielsetzung von Haftung – Haftung als Instrument der Corporate Governance – Relevanz der amerikanischen Corporate Governance für Deutschland – Haftungskultur der USA – Grundlegende Unterschiede zwischen Deutschland und den USA
2. US-rechtlicher Hintergrund der Corporate Governance: Rechtsgrundlagen der Corporate Governance im amerikanischen Recht – Rolle der Rechtsprechung – Vergleichbarkeit gesellschaftsrechtlicher Strukturen in Deutschland und den USA
3. Pflichten im Rahmen der Corporate Governance: Eigenständige Pflichten (Gesellschaftsrecht des Staates Delaware) – Organschaftliche und unmittelbare Pflichten gegenüber Dritten
4. Richterliche Beurteilung der gesellschaftsrechtlichen Pflichteinhaltung: Die Business Judgment Rule – Entire Fairness – Enhanced Scrutiny – Fazit: Unterschiede in der richterlichen Beurteilung gesellschaftsrechtlicher Pflichteinhaltung in Delaware und Deutschland
5. Zivilrechtliche Prozessmöglichkeiten zur Durchsetzung der Innen- und Außenhaftung: Zivilrechtliche Innenhaftung durchgesetzt durch die Gesellschaft – Zivilrechtliche Innen- und Außenhaftung durchgesetzt durch die Aktionäre im Rahmen von Shareholder Representative Actions – Zivilrechtliche Innenhaftung in der Insolvenz durchgesetzt durch Gläubiger
6. Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche und die Verhängung verwaltungsmäßiger Sanktionen durch staatliche Behörden: Alternative Ahndungskonsequenzen am Beispiel des Debarment von Directors und Officers durch eine Federal Agency – Ahndungsmöglichkeiten der Federal Agencies am Beispiel der SEC – Die SEC im Vergleich zur Wertpapieraufsicht der BaFin – Fazit: Besondere Kompetenzen staatlicher Behörden als sinnvolles Mittel zur Verhaltenssteuerung in den USA und Deutschland
7. Strafrechtliche Sanktionierung als Instrument der Corporate Governance: Relevante Grundlagen des amerikanischen Wirtschaftsstrafrechts – Strafrechtlich durchgesetzter Drittschutz durch Unternehmensaufsicht und -führung – Sanktionierung von treuwidrigem Verhalten – Fazit: Sinnvolle Nutzung des Strafrechts zur Verbesserung der Unternehmensführung
8. Amerikanische und deutsche Impulse für sinnvolle Corporate Governance Haftung zur VerhaltenssteuerungVerzeichnis der amerikanischen Rechtsprechung
Literaturverzeichnis, Übersetzungen
Stichwortverzeichnis

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