Die Entwicklung ökonomischen Denkens

Ein Lernprozess

2012. 2 Abb.; 462 S.
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ISBN 978-3-428-13693-3
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ISBN 978-3-428-53693-1
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ISBN 978-3-428-83693-2
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Beschreibung

Seit es Kulturen und Staaten mit Arbeitsteilung und Handel gibt, wird versucht, wirtschaftliche Verhältnisse zu gestalten. Das ließ einen Reflexionsprozess über wirtschaftliche Zusammenhänge entstehen, der langsam zur Wirtschaftstheorie wurde, die an Universitäten gelehrt und weiterentwickelt wird. Waren die Anfänge eingebettet in politische und ethische Theorien, entstand ab dem Spätmittelalter eine eigene Disziplin, die Wirtschaftstheorie.

Peter Rosner erzählt die Geschichte dieser Entwicklung von den ersten Anfängen bis zu Theorien aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Methodische Annahme: Autoren wollten Probleme lösen und entdeckten, dass vorhandene Erklärungen ungenügend, widersprüchlich oder einfach unklar waren. Das Bemühen, mehr Klarheit zu schaffen, neue Probleme oder alte besser zu lösen, führte zu neuen Erklärungen. Die Theorien früherer Schulen werden in dem Buch nicht als Alternativen zur herrschenden Theorie dargestellt, sondern als frühe Versuche, wirtschaftliche Probleme zu klären. Insoweit dies gelungen ist, kann von wissenschaftlichem Fortschritt in der Wissenschaft von der Wirtschaft gesprochen werden. Diese Weiterentwicklung besteht nicht aus Korrekturen von Irrtümern der alten, sondern in einem systematischen Überarbeiten und Weiterdenken jeweils bestehender Konzepte und Ideen.

Inhaltsübersicht

Einleitung: Gab es eine Entwicklung der ökonomischen Theorie?

A. Vorläufer und Anfänge: Vorläufer – Merkantilismus und Kameralismus

B. Die ersten theoretischen Systeme

Richard Cantillon – Die Physiokratie – Die britische Verabschiedung des Merkantilismus. David Hume – Die Konstitution einer neuen Disziplin: An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations von Adam Smith – Weiterführung und Präzision: David Ricardo

C. Gesellschaft und ihre Entwicklung

Die deutschen Schulen – Karl Marx

D. Die neue Theorie

Vorläufer der neuen Theorie: Thünen, Gossen, Cournot, Dupuit und der Utilitarismus – Carl Menger und die Österreichische Schule – William Stanley Jevons – Léon Walras. Das Allgemeine Gleichgewicht

E. Neue Instrumente

Grundlagen der Mikroökonomie 1: Alfred Marshalls Principles of Economics – Grundlagen der Mikroökonomie 2: Vilfredo Paretos Manual of Political Economy – Theoretische Grundlagen der Wirtschaftspolitik: Pigous The Economics of Welfare

F. Zwei Entwicklungen

Auf der Suche nach einer empirischen Basis. Was ist Nutzen? – Der Beginn der modernen Makroökonomie

Literatur- und Personenverzeichnis

Pressestimmen

»Dieses Buch gibt einen guten Einblick in die Entwicklung ökonomischer Theorien von früher (griechischer) Zeit bis zum ersten Drittel des letzten Jahrhunderts. Es ist den Studenten der Volkswirtschaftslehre dringend zur Lektüre empfohlen, damit die ökonomische Analyse nicht weiterhin so zeitlos erfolgt und die Erfahrungen der Vergangenheit unberücksichtigt lässt.« Werner Lachmann, in: Wirtschaft und Ethik, 26. Jg., 1/2015

»Peter Rosner hat mit seinem jüngsten Buch einen innovativen Beitrag zur Geschichte des ökonomischen Denkens vorgelegt, [...] eine klar strukturierte Darstellung, die sich auf zentrale Bereiche der Theorie konzentriert und für diese nachvollziehbare Entwicklungslinien herausarbeitet.« Dr. Günther Chaloupek, in: Wirtschaft und Gesellschaft, 38. Jg., 4/2012

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