Die Energieversorgung zwischen Regulierungs- und Gewährleistungsstaat

Die Gasnetzzugangs- und Gasnetzentgeltregulierung durch Bundesnetzagentur und Landesregulierungsbehörden

2014. Tab., Abb.; 311 S.
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Beschreibung

Der EU-Binnenmarkt für Energie entwickelt sich nur zögerlich. Aus Sicht der EU-Kommission ist ein zentraler Grund hierfür, dass die entsprechenden EU-Rechtsvorschriften in vielen Mitgliedstaaten nur mangelhaft umgesetzt wurden. Die Arbeit zeigt am Beispiel der deutschen Gasnetzzugangs- und Gasnetzentgeltregulierung, dass nicht die mangelnde Umsetzung des EU-Regulierungskonzepts für Liberalisierungsmängel verantwortlich ist, sondern das Konzept selbst einige dieser Mängel zu verantworten hat.

Christian Bauer untersucht die Regulierung der Gasnetznutzung aus verwaltungswissenschaftlicher Perspektive. Der zugrunde gelegte verhaltens- und vollzugsorientierte theoretische Bezugsrahmen macht insbesondere den Einfluss der vorherrschenden Regulierungskultur und informaler Instrumente auf das Regulierungsergebnis deutlich. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse entwickelt der Autor Reformvorschläge.

Inhaltsübersicht

1. Problemstellung, Theoretischer Bezugsrahmen und Methoden

Problemstellung – Theoretischer Bezugsrahmen für die Analyse des Regulierungshandelns, Variablenkomplexe und Bewertungsmaßstäbe – Methoden

2. Grundlagen des Regulierungssystems

Merkmale des Gasmarkts und Liberalisierungsdefizite – Akteure des Regulierungssystems – Rechtsgrundlagen – Formale, informale und formlose Instrumente im Regulierungssystem

3. Umsetzung des Gasnetzzugangsmodells

Entwicklungsverlauf – Instrumente zur Umsetzung und Fortentwicklung des Gasnetzzugangsmodells

4. Umsetzung der Anreizregulierung

Ausgangslage – Umstieg auf die Anreizregulierung – Instrumente bei der Umsetzung der Anreizregulierung

5. Auswirkungen der Gasnetzzugangs- und Gasnetzentgeltregulierung auf das Liberalisierungsergebnis

Einfluss des Regulierungshandelns und der Regulierungskultur auf das Liberalisierungsergebnis – Positive Liberalisierungsentwicklung im Bereich der Gasnetzzugangsregulierung aufgrund eines am Gewährleistungsstaat orientierten Regulierungskonzepts – Liberalisierungsmängel bei der Gasnetzengeltregulierung aufgrund eines am Regulierungsstaat orientierten Regulierungskonzepts – Der Einfluss anderer Faktoren auf das Liberalisierungsergebnis

6. Ansätze eines verhaltens- und vollzugsorientierten Regulierungsmodells für den (Strom- und) Gasmarkt

Netzzugangsregulierung – Netzentgeltregulierung – Regulierungsfolgenabschätzung

Zusammenfassung

Anlage: Interviewleitfaden

Literaturverzeichnis

Personen- und Sachwortverzeichnis

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