Die Eigenverantwortung gesetzlich Krankenversicherter unter besonderer Berücksichtigung der Risiken wunscherfüllender Medizin

Eine verfassungs- und sozialrechtliche Untersuchung

2014. 356 S.
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ISBN 978-3-428-14274-3
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ISBN 978-3-428-54274-1
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ISBN 978-3-428-84274-2
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Beschreibung

Was heißt Verantwortung? Was bedeutet »Eigen«-Verantwortung innerhalb unserer Rechtsordnung? Welchen Einfluss hat insofern die Zugehörigkeit zu der gesetzlichen Krankenversicherung? Diese Fragen werden unter Zugrundelegung der wesentlichen sozialversicherungsrechtlichen Prinzipien und Besonderheiten ausführlich untersucht.

Anhand der Kategorien der Eigenverantwortung gesetzlich Krankenversicherter werden Leistungsbeschränkungen, die an die persönliche Lebensführung des Versicherten anknüpfen, sowie die Ausgestaltung der Kostenbeteiligung diskutiert. Wesentlicher Untersuchungsgegenstand ist der krankenversicherungsrechtliche Umgang mit den gesundheitlichen Folgen von Maßnahmen der Wunschmedizin und des »Enhancements«. Um den der Leistungsbeschränkung nach § 52 Absatz 2 SGB V zugrunde liegenden politischen Willen aufzugreifen, wird abschließend eine Regelungsmöglichkeit zur Berücksichtigung der Risiken wunscherfüllender Medizin aufgezeigt, die den verfassungsrechtlichen Anforderungen gerecht wird.

Inhaltsübersicht

Einleitung

1. Teil: Sozialversicherungsrechtliche Grundlegung

Entwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung mit Blick auf die Eigenverantwortung der Versicherten – Gesetzliche Krankenversicherung als Sozialversicherung – Versicherungsprinzip – Solidarprinzip

2. Teil: Eigenverantwortung

Grundsatz der Eigenverantwortung – Eigenverantwortung des gesetzlich Krankenversicherten

3. Teil: Eigenverantwortung und wunscherfüllende Medizin

Wunscherfüllende Medizin – Eigenverantwortung nach § 52 Abs. 2 SGB V – Gesetzgebungsvorschlag zur Berücksichtigung der Risiken wunscherfüllender Medizin in der gesetzlichen Krankenversicherung

4. Teil: Zusammenfassende Thesen

Literatur- und Sachverzeichnis

Pressestimmen

»Insgesamt erweisen sich die im Zusammenhang mit der ›wunscherfüllenden Medizin‹ stellenden Fragen als höchst diskussionswürdig. Dies belegt die Arbeit eindrucksvoll und liefert zahlreiche Denkanstöße bezüglich der hiermit verbundenen rechtlichen Schwierigkeiten. Zudem wird umfangreich Literatur und Rechtsprechung ausgewertet, so dass die Lektüre der Dissertation empfehlenswert ist.« Dr. Britta Wiegand, in: Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Heft 3/2015

»Es liegt hier eine sehr lesenswerte und gut informierende Arbeit über ein gesellschaftspolitisch und rechtspolitisch wiederkehrend aktuelles Thema vor, dessen Bearbeitung sorgfältig in die sozialrechtlichen und verfassungsrechtlichen Grundlagen des Systems Sozialversicherung eingebettet wird.« Prof. Dr. Robert Francke, in: Gesundheits- und Sozialpolitik, Heft 6/2014

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