Die Deregulierung der Mobilfunkmärkte Deutschlands

Geschichtliche Entwicklung und erste Wirkungsanalyse auf der Basis der Kollektivgütertheorie und des Koordinationsmängel-Diagnosekonzeptes

1997. Tab., Abb.; XVI, 299 S.
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Beschreibung

Die Postreformen in Deutschland haben zu Beginn der 90er Jahre einen bis dahin monopolistischen Markt sukzessive dereguliert. In der vorliegenden Arbeit wird die Frage beantwortet, welche meßbaren Effekte der Strukturbruch für die Wettbewerbssituation auf den Mobilfunkmärkten Deutschlands hatte. Ausgehend von einer retrospektiven Betrachtung der Entwicklung der Telekommunikationsmärkte wird beschrieben, welche Änderungen durch die Postreformen I-III in Gang gesetzt wurden. Dem wird die Wettbewerbsentwicklung in den USA, in Großbritannien und in Japan gegenübergestellt.

Mit der Kollektivgütertheorie wird ein Sollkonzept für die Bereitstellung von Mobilfunkleistungen in einer Volkswirtschaft entwickelt. Der empirischen Analyse der Wettbewerbssituation auf den Mobilfunkmärkten wird der größte Raum gewidmet. Anhand des Koordinationsmängel-Diagnosekonzeptes werden die fünf Funktionen des Wettbewerbs untersucht und bewertet. Den Abschluß der Arbeit bilden die Darstellung der noch immer bestehenden Wettbewerbsmängel auf den Mobilfunkmärkten Deutschlands sowie Vorschläge zu ihrer Behebung.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: 1. Kapitel: Ziel und Gang der Untersuchung - 2. Kapitel: Historische Entwicklung der Post und der neueren Postreformen: Der geschichtliche Ursprung des staatlichen Monopols auf dem Gebiet der Telekommunikation in Deutschland - Beschreibung der Post vor der ersten Strukturreform - Der Weg der Deregulierung in Deutschland - 3. Kapitel: Postentwicklung und Postreformen in Großbritannien, den USA und Japan: Die Entwicklung der Telekommunikationsmärkte in Großbritannien - Die Entwicklung der Telekommunikationsmärkte in den USA - Die Entwicklung der Telekommunikationsmärkte in Japan - Erkenntnisse aus dem Ländervergleich für Deutschland - 4. Kapitel: Die Bereitstellung von Mobilfunkleistungen im Lichte der Kollektivgütertheorie: Grundlagen - Beschreibung der Struktur der Mobilfunkmärkte Deutschlands - Beschreibung der Art und Anzahl der Nutzer sowie der Ausstattungs- und Bereitstellungseinheiten - Messung des Rivalitätsgrades bei Mobilfunknetzen - Ermittlung der wohlfahrtsoptimalen Tarifierungsform in Abhängigkeit von der Entwicklungsphase des Auslastungsgrades - Festlegung des erforderlichen Extensionsniveaus - Soll-Ist-Vergleich mit der aktuellen Situation der Mobilfunkmärkte in Deutschland - 5. Kapitel: Analyse der Koordinationseffizienz der Mobilfunkmärkte über den Zeitraum 1985 bis 1994 mittels des Koordinationsmängeldiagnose-Konzeptes: Das Koordinationsmängeldiagnose-Konzept als Instrument zur Messung der Koordinationseffizienz des Wettbewerbs auf Märkten - Analyse des Markträumungsprozesses auf den Mobilfunkmärkten Deutschlands - Analyse des Renditenormalisierungsprozesses auf den Mobilfunkmärkten Deutschlands - Analyse des Übermachterosionsprozesses auf den Mobilfunkmärkten Deutschlands - Analyse des Produktfortschrittsprozesses auf den Mobilfunkmärkten Deutschlands - Analyse des Verfahrensfortschrittsprozesses auf den Mobilfunkmärkten Deutschlands - 6. Kapitel: Wirtschaftspolitische Schlußfolgerungen - Mängeldiagnose aufgrund der Analyse der Mobilfunkmärkte Deutschlands - Vorschläge für Verbesserungen - 7. Kapitel: Zusammenfassung und Ausblick - Literaturverzeichnis - Sachwortregister

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