Die Beziehungen Herzog Albrechts in Preußen zu Ungarn, Böhmen und Schlesien (1525–1528)

Regesten aus dem Herzoglichen Briefarchiv und den Ostpreußischen Folianten. Bearbeitet von Christian Gahlbeck

2017. 2 farbige Abb.; VI, 774 S.
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119,90 €
ISBN 978-3-428-15191-2
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Beschreibung

Durch die Ereignisse in Ungarn, Böhmen und Schlesien in den Jahren 1525 bis 1528 erfuhr die europäische politische Landkarte deutliche Veränderungen: Mit der verlorenen Schlacht bei Mohács 1526 und dem Tod König Ludwigs II. endete die Jagiellonenherrschaft in beiden Reichen. An ihre Stelle trat in Böhmen (und Schlesien) mit König Ferdinand I. ein Vertreter der Habsburgerdynastie. In Ungarn kam es 1527 zu einem Thronfolgekrieg zwischen dem Habsburger und dem Wojwoden von Siebenbürgen Johann Zápolya, die sich beide zum König von Ungarn krönen ließen. Herzog Albrecht mischte sich als Berater Ludwigs II. und der Königin Maria in die Regierung Ungarns und Böhmens ein und versuchte später, die Vormacht der Habsburger in Ostmitteleuropa einzudämmen. Mit dem vorliegenden Band und seinen etwa 540 Vollregesten aus der im Historischen Staatsarchiv Königsberg überlieferten Korrespondenz Herzog Albrechts werden erstmals die Beziehungen des Herzogs in diese Krisenregionen für diese Jahre vorgestellt.

Inhaltsübersicht

Einleitung

Beschreibung des Teilbestandes
Zur Regestierung
Historische Einordnung und Bewertung: Ungarn – Böhmen und Mähren – Schlesien – Preußen, Polen, Deutschland und Europa – Kulturelle Aspekte der Korrespondenz
Hinweise zur Erschließung, Danksagungen

Regesten ([vor] 1521, 1524) 1525–1528

Personenregister

Ortsregister

Quellen- und Literaturverzeichnis

Abkürzungen und Siglen

Pressestimmen

»Der Leser findet einleitend eine fundierte Beschreibung des Teilbestands im Geheimen Staatsarchiv sowie eine umfassende ›Historische Einordnung und Bewertung‹ vor, die dank ihrer durchgängigen Verweise auf die nachfolgenden Regesten eine wichtige Orientierungshilfe darstellt. [...] Die Regesten selbst sind erfreulich umfangreich und präzise und auch wegen der Nennung der Quellentermini (bei den lateinischen Schriftstücken) für den Historiker ungemein nützlich.« Joachim Bahlcke, in: Das Historisch-Politische Buch, Band 66, Heft 2/2018

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