Die Bedeutung des Irrtums über täterschaftsbegründende Umstände

Eine Untersuchung der vermeintlichen und verkannten Täterschaft

2018. 400 S.
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ISBN 978-3-428-15481-4
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ISBN 978-3-428-55481-2
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ISBN 978-3-428-85481-3
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Beschreibung

Ziel der Arbeit ist es, ein einheitliches Lösungskonzept für die Konstellationen der vermeintlichen Mittäterschaft und mittelbaren Täterschaft sowie der verkannten Täterschaft zu erarbeiten. Dazu werden die hinter diesen Irrtümern stehenden Fragestellungen nach dem Versuchsbeginn bei der mittelbaren Täterschaft und der Mittäterschaft, dem Zusammenhang zwischen den Versuchsgrundsätzen und der Beteiligungslehre und der Struktur der Tätervoraussetzungen als auch der Zurechnung einer Gesamttat beleuchtet. Die Analyse ergibt, dass sich eine Zurechnung fremden Ausführungshandelns und damit eine Strafbarkeit aus dem jeweiligen Begehungsdelikt nicht begründen lässt, da ansonsten die Vergleichbarkeit der verschiedenen Täterschaftsformen aufgegeben sowie die gesetzgeberischen Wertungen und verfassungsrechtlichen Vorgaben unterlaufen würden. Des Weiteren wird untersucht, inwieweit sich etwaige Strafbarkeitslücken über eine Fahrlässigkeits-, Unterlassungs- oder Vorfeldstrafbarkeit schließen lassen.

Inhaltsübersicht

Einleitung

1. Überschätzung der eigenen Rolle im Tatgeschehen

Analyse der Irrtümer und Lösungsvorschläge in Rechtsprechung und Literatur – Auswirkungen des Irrtums über tatherrschaftsbegründende Umstände auf die Versuchsstrafbarkeit – Strafbarkeit aus dem Unterlassungsdelikt – Strafbarkeit als Teilnehmer – Fahrlässigkeitsstrafbarkeit – Strafbarkeit nach § 30 StGB – Ergebnis zur Überschätzung der eigenen Rolle im Tatgeschehen und kritischer Ausblick

2. Auswirkungen der Unterschätzung der eigenen Rolle im Tatgeschehen

Charakterisierung der Irrtümer und Vergleich mit der Überschätzung der eigenen Rolle im Tatgeschehen – Strafbarkeit als mittelbarer Täter bzw. Mittäter – Strafbarkeit aus dem Unterlassungsdelikt – Strafbarkeit wegen vollendeter Teilnahme – Fahrlässigkeitsstrafbarkeit – Strafbarkeit nach § 30 StGB – Ergebnis zur Unterschätzung der eigenen Rolle im Tatgeschehen und kritischer Ausblick

Literatur- und Sachwortverzeichnis

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