Deviseneigenhandel der Geschäftsbanken, Devisenspekulation und nichtfundamentale Wechselkursbewegungen
1997. Tab., Abb.; 293 S.
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ISBN 978-3-428-08930-7
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ISBN 978-3-428-48930-5
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Beschreibung

Auf der Basis einer eigenen Befragung der 107 in Deutschland als Market Maker tätigen Adressen wird nachgewiesen, daß im Deviseneigenhandel der Geschäftsbanken vor allem Kursgewinne aus dem Eingehen spekulativer Positionen erzielt werden sollen. Die Erwartungen reichen dabei nur wenige Minuten in die Zukunft und orientieren sich nicht an Fundamentaldaten, sondern den (vermuteten) Reaktionen anderer Marktteilnehmer. Die Teilnahme an einem derartigen Nullsummenspiel läßt sich mit der mangelnden Transparenz der Ergebnisse der Devisenspekulation und Interessengegensätzen zwischen Prinzipal und Agent innerhalb der Banken erklären. Kurzfristig wird die Wechselkursentwicklung fast ausschließlich von den (nichtfundamentalen) Erwartungen der Marktteilnehmer bestimmt; es kommt zu erheblichen Abweichungen von dem fundamentalen Gleichgewichtskurs ("nichtfundamentalen Wechselkursbewegungen"). "Excess volatility" und "misalignment" der Wechselkurse finden somit ihre Erklärung.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: A. Problemstellung - B. Bedeutung des Deviseneigenhandels der Geschäftsbanken für den Devisenmarkt und Ausmaß der kurzfristigen Spekulation im Deviseneigenhandel der Geschäftsbanken: Überragende Bedeutung des Devisenkassahandels der als Market Maker tätigen Geschäftsbanken für den Devisenmarkt - Überragende Bedeutung der kurzfristigen Spekulation im Deviseneigenhandel der Geschäftsbanken - C. Entscheidungsfindung im Deviseneigenhandel der Geschäftsbanken: Bildung der Wechselkurserwartungen: Überragende Bedeutung der nichtfundamentalen Erwartungsbildung - Instrumente der nichtfundamentalen Erwartungsbildung aus Sicht der einzelnen Geschäftsbank - Implikationen der nichtfundamentalen Erwartungsbildung für die am Markt insgesamt vorhandenen Wechselkurserwartungen - D. Erklärungsansätze für die kurzfristig-nichtfundamentale Spekulation im Deviseneigenhandel der Geschäftsbanken: Ausgangslage für eine Untersuchung möglicher Erklärungsansätze für die vom Market Making unabhängige Devisenspekulation - Erklärungsansatz: Interessengegensätze im Verhältnis zwischen Geschäftsleitung und Devisenhandel als Prinzipal und Agent - Erklärungsansatz: Mangelnde interne und externe Transparenz der Ergebnisse im Deviseneigenhandel als Hindernis für den Lernprozeß der Geschäftsleitung und des Devisenhandels - E. Einfluß der kurzfristig-nichtfundamentalen Devisenspekulation auf den Wechselkursverlauf und Implikationen für die Währungspolitik: Langfristige Dominanz fundamentaler Wechselkursbewegungen - Währungspolitische Implikationen nichtfundamentaler Wechselkursbewegungen - F. Zusammenfassung und Ausblick - Anhang: Vorgehensweise bei der Befragung der Geschäftsbanken - Verzeichnis der befragten Geschäftsbanken - Fragebogen - Ergebnisse der Befragung - Literaturverzeichnis - Sachwortverzeichnis

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