Der Zeuge vom Hörensagen im deutschen und US-amerikanischen Strafprozessrecht
2018. 456 S.
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Beschreibung

Das Hauptproblem des Zeugen vom Hörensagen ist die zweifelhafte Zuverlässigkeit dieses Beweismittels für die Wahrheitsfindung. Die rechtsvergleichende Arbeit widmet sich der Frage, ob das US-amerikanische Strafprozessrecht durch die hearsay rule eine höhere Rechtssicherheit schafft, sodass auch für das deutsche Recht eine dezidierte gesetzliche Regelung wünschenswert sein könnte. Für beide Rechtsordnungen werden der Hörensagenbeweis und damit verknüpfte Fragestellungen umfassend dargestellt und analysiert. Im Gegensatz zum deutschen Recht, wo der Zeuge vom Hörensagen trotz aller mit ihm verbundenen Probleme kein unzulässiges Beweismittel ist, ist hearsay evidence im US-amerikanischen Recht von vornherein ausgeschlossen. Allerdings bereitet schon die Definition des hearsay große Schwierigkeiten. Zudem gibt es fast 30 gesetzlich normierte Ausnahmen, die faktisch zu einer Durchlöcherung der Regel führen. Im Ergebnis vermittelt die hearsay rule nur den Schein einer rechtssicheren Regelung.

Inhaltsübersicht

A. Einleitung

B. Der Zeuge vom Hörensagen im deutschen Recht

Die theoretischen Grundlagen: Was ist ein Zeuge vom Hörensagen? – Allgemeine Probleme des Zeugenbeweises und hearsay dangers – Der Beweiswert des Zeugen vom Hörensagen im Vergleich zu Protokollen – Die Zulässigkeit des Zeugen vom Hörensagen nach dem Beweisrecht der Strafprozessordnung – Die Zulässigkeit des Zeugen vom Hörensagen nach dem Grundgesetz und der Europäischen Menschenrechtskonvention – Erscheinungsformen des Zeugen vom Hörensagen und damit verbundene rechtliche Probleme

C. Hearsay evidence im US-amerikanischen Strafprozess

Das US-amerikanische Strafverfahren – Die Definition von hearsay evidence – Statements that are not hearsay, Fed. R. Evid. 801(d) – Ausnahmen zur hearsay rule – Die hearsay rule im Fokus der Confrontation Clause

D. Schlussbetrachtung

Anhang

Literatur- und Stichwortverzeichnis

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