Der verfassungsrechtliche Schutz von Whistleblowern
2020. 2 Abb.; 276 S.
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ISBN 978-3-428-15826-3
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ISBN 978-3-428-55826-1
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Beschreibung

Whistleblowing ist ein Phänomen, dem sich Staat und Gesellschaft seit langem stellen müssen. Mitarbeiter, die auf interne Missstände hinweisen, müssen oft Repressalien in Kauf nehmen, obwohl sie die doch so oft geforderte Zivilcourage aufbringen. Bis heute hat der Gesetzgeber auch kein allgemeines Hinweisgeberschutzgesetz erlassen. Aus verfassungsrechtlicher Perspektive weist die Thematik vielschichtige Facetten auf, die in dieser Arbeit umfassend untersucht werden: So lässt sich nicht nur zwischen internem und externem Whistleblowing, sondern auch zwischen dem privaten Sektor und dem öffentlichen Dienst differenzieren. Ferner stellt sich die Frage, ob in bestimmten Situationen nicht sogar eine Pflicht zum Whistleblowing besteht. Welche Grundsätze und Abwägungskriterien hierbei zu beachten sind, wird in der Arbeit ausführlich behandelt.

Inhaltsübersicht

1. Einleitung

Ziel der Untersuchung – »Whistleblowing«: Eingrenzung eines unbestimmten Begriffes – Whistleblowing in der Praxis – Gesellschaftliche Akzeptanz des Whistleblowings – Überblick über die Gesetzeslage

2. Grundrechtsquellen des Whistleblowings

Whistleblowing als Grundrechtsausübung unter dem Grundgesetz – Recht zum Whistleblowing als Teil des internationalen Menschenrechtsschutzes

3. Die Zulässigkeit von internem Whistleblowing

Internes Whistleblowing im privaten Sektor – Internes Whistleblowing im öffentlichen Dienst

4. Die Zulässigkeit von externem Whistleblowing

Rechtliche Grundsatzgedanken zum externen Whistleblowing – Recht zum externen Whistleblowing – Pflicht zum externen Whistleblowing

5. Zusammenfassung der Ergebnisse

Literatur- und Sachwortverzeichnis

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